Wir im Saarland - Das Magazin (27.02.2020)

Wir im Saarland - Das Magazin

 

In dieser Woche geht es in „Wir im Saarland - Das Magazin“ um kaputte Fenster und die Schließung des Erbacher Sozialkaufhauses, ein willensstarkes Ehepaar, das allen Widrigkeiten des Lebens trotz, die schleichende Austrocknung des saarländischen Mineralwasser-Marktes sowie eine neue Folge unserer Heimatkunde für Saarländer und „Beigeplätschde“.

Sendung: Donnerstag 27.02.2020 18.50 Uhr


Die Themen der Sendung


Stadt-Land-Streit – Sozialkaufhaus in Homburg muss schließen

Helfen! Das ist das Hauptanliegen des Homburger Vereins „Leuchtender Stern“. Deshalb sammelt er Kleider-, Spielzeug- und Möbelspenden ein und verkauft sie in seinen Sozialkaufhäusern in Limbach und Erbach zu sehr günstigen Preisen. Doch damit ist es jetzt vorbei. Zumindest die Filiale in Erbach muss schließen. Schuld daran sind angeblich mehrere kaputte Fenster im Kaufhaus-Lager. Dadurch seien die gespendeten Möbel verschimmelt und nicht mehr zu verkaufen.  Für den Verein heißt das, Entsorgungskosten statt Einnahmen. Verantwortlich ist nach Meinung der Vereinsmitglieder die Stadt Homburg, die zwei Jahre lang versäumt habe, die Fenster des Lagers zu reparieren. Nach Meinung der Stadt ist allerdings nicht die Lagersituation Grund für die Schließung, sondern der Verein selbst.


Willensstärke – Wie ein Ehepaar im Rollstuhl sein Leben meistert

Jasmin und Markus Neger aus St. Ingbert sind ein glückliches Paar mit zwei patenten Kindern. Dass sie beide im Rollstuhl sitzen, damit kommen sie besser zurecht als mit der Skepsis anderen, die sie häufig feststellen. Beruf und Kindererziehung haben sie gemeinsam ebenso gestemmt, wie den Bau ihres Eigenheims. Ihr Mut machendes Motto: „Vieles ist möglich – vor allem als Team!“

Gast im Studio: Daniel Bieber, neuer saarländischer Behindertenbeauftragter


Im Studio bei Marcel Lütz-Binder ist der frischgewählte Landesbehindertenbeauftragte Daniel Bieber zu Gast. Er erklärt, welche Vorhaben er als erstes angehen will und wo Nachbesserungen bei der Inklusion im Saarland nötig sind.


Trockengelegt – Saarländische Mineralwässer verschwinden vom Markt

Während regionale Produkte einerseits im Trend sind, verschwinden andererseits immer mehr lokale Marken vom Markt. Gerade erst hat „Karlsberg“ die saarländische Firma „Gesundbrunnen Bad Rilchingen“ an ein französisches Großunternehmen verkauft. Mit dem Verkauf von Gesundbrunnen verschwinden gleich vier saarländischen Wasser-Marken: „Rilchinger“, „Gräfin Mariannenquelle“, „Amandus“, sowie die Gastronomiemarke „GMQ“. Es wird damit sehr übersichtlich auf dem saarländischen Mineralwassermarkt. Wer regionales Wasser trinken möchte, hat jetzt nicht mehr viel Auswahl.


„Innewennzisch-Ausewennzisch“ – Heimatkunde für Saarländer und „Beigeplätschde“

„Wir im Saarland“ begibt sich  erneut auf die Suche nach saarländischen Traditionen und Legenden, geographischen Besonderheiten, regionalen Rezepten und vergessenen Mundart-Begriffen. Diesmal treffen wir im Salzbrunnenhaus in Sulzbach den Zauberkünstler Kai Oliver Borchers, alias Kalibo. Mit ihm zusammen erarbeitet die Redaktion wieder auf leichte Weise ein Stück Heimatkunde für Saarländer und Zugezogene.


Moderation: Marcel Lütz-Binder

Marcel Lütz-Binder (Foto: Pasquale D'Angiolillo)


Gewinnspiel "Innewennzisch-Ausewennzisch" vom 13. Februar 2020

Frage von Uwe Conradt an die Zuschauer: Wer ist "de Bloospit von Molschd?"

Auflösung: "De Bloospit von Molschd ist jemand dessen Namen man nicht nennen möchte".


Je ein "Saarländisches Sackbuch" von Gerhard Bungert gewonnen haben:

Gabriele Sauer aus Gersheim
Burkhard Klein aus Niederwürzbach
Manfred Müller aus Saarbrücken

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