Wir im Saarland - Das Magazin (19.04.2018)

Wir im Saarland - Das Magazin

 

In der kommenden Sendung berichtete Wir im Saarland – Das Magazin über die Warnung vor dubiosen Internetbekanntschaften mit gravierenden Folgen, engagierte Kämpfer gegen Lebensmittelverschwendung, Arbeitnehmer im Rentenalter sowie eine kulinarische Neuentdeckung in Homburg.

Sendung: Donnerstag 19.04.2018 18.50 Uhr


Die Themen der kommenden Sendung


Verdorbenes Gemüse (Foto: SR)

Teilen statt wegschmeißen – „Essenretter“ im Saarland

200 Foodsharer retten im Saarland täglich Lebensmittel vor der Tonne. Das Prinzip ist simpel: Gaststätten, Händler und Privatpersonen geben überschüssiges oder nicht mehr verkäufliches Essen ab, die "Essensretter" verteilen es weiter. Anders als bei den Tafeln kann sich jeder bedienen. Doch manchmal ist es auch schwierig, nicht normgerechte Lebensmittel an den Mann oder die Frau zu bringen. Barbara Spitzer hat zwei Aktivistinnen in Saarbrücken und in Dillingen begleitet – und zeigt außerdem ein Geschäftsmodell, das Verbrauchern schon beim Einkaufen helfen soll, weniger zu verschwenden. 


Klaus Rebmann in seinem Büro. (Foto: SR)

Ältere Arbeitnehmer – eine Chance für den Arbeitsmarkt

Mit 70 Jahren noch tageweise an der Rezeption eines großen Hotels, mit 73 sogar noch vollzeitbeschäftigt, als Kundenbetreuer in der Metallbranche, mit über 60 noch einmal was ganz Neues machen. Berufstätige im Rentenalter sind zwar die Ausnahme, aber es gibt sie und die Betroffenen sehen es als Chance für sich und den Betrieb. Denn: „Das Alter spielt keine Rolle“.  Viele Arbeitnehmer wollen auch länger arbeiten – doch der Arbeitsmarkt tut sich noch schwer, das Potential der „Älteren“ für sich zu nutzen.

Gast im Studio:
Wolfgang Lerch, VdK


Rotlichtmilieu (Foto: SR)

Vorsicht Falle – Loverboys locken junge Frauen ins Puff  

Ihr Alptraum beginnt in einem Chatroom. Sandra Norak ist noch Schülerin, als sie sich im Internet in einen Mann verliebt. Er ist aufmerksam, zuvorkommend und umgarnt sie. Doch hinter dem charmanten Äußeren verbirgt sich in Wahrheit ein Zuhälter. Und sie ist nicht die Einzige. Mit der so genannten Loverboy-Methode locken Zuhälter in ganz Europa Minderjährige in die Prostitution. Für Sandra Norak begann damit ein langer Leidensweg. In Flatrate-Bordellen bedient sie bis zu 20 Freier am Tag. Sechs Jahre lang, bis ihr der Ausstieg gelingt. Heute will sie aufklären und andere junge Mädchen vor der Loverboy-Methode warnen.


Feinkost-Geschäft (Foto: SR)

Auf den Geschmack gekommen – Eine ungewöhnliche Firmengründung in Homburg

Annette Jacob kommt aus einer traditionsreichen Metzgerfamilie. Sie selbst hat sich aber für einen anderen Karriereweg entschieden und landete in einem Bürojob. Bis jetzt. Denn die 45-jährige hatte Lust auf eine Veränderung. Also hängte sie den sicheren Job in der IT-Branche an den Nagel und startete nochmal neu – im alten Handwerk ihrer Familie. Gemeinsam mit ihrer Schwester hat sie vor wenigen Wochen den Schritt in die Selbständigkeit gewagt und eine Manufaktur für Pâté ins Leben gerufen. Ein ungewöhnliches Startup in einem schwierigen Marktumfeld. Die „Délisoeurs“ sind sich aber sicher: Ihre Idee mit den Pasteten wird aufgehen.


Moderation: Isabel Sonnabend

Isabel Sonnabend (Foto: SR)

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