Hauptkommissare bei der Arbeit: Adam Schürk (Daniel Sträßer) und Leo Hölzer (Vladimir Burlakov) – v.l. (Foto: SR/Manuela Meyer)

Tatort: Das fleißige Lieschen

 

„Das fleißige Lieschen“, der erste Fall der Saarbrücker Kommissare Adam Schürk (Daniel Sträßer) und Leo Hölzer (Vladimir Burlokov) hat es in sich. Die beiden kennen sich aus Kindertagen und haben sich seit über 15 Jahren nicht mehr gesehen. Zudem verbindet sie ein dunkles Geheimnis, das ihr Wiedersehen überschattet.

Sendung: Freitag 26.03.2021 22.15 Uhr, im Ersten

Erstaustrahlung: 13. April 2020 (Ostermontag)

Auch die Art, wie sie zusammenkommen, ist nicht unkompliziert: Leo hatte bislang einen Partner im Team, der sich nun weigert, mit ihm weiter zusammenzuarbeiten.

Hinweis

Der Film ist nach Ausstrahlung sechs Monate in der Mediathek verfügbar.

Denn Leo hat ein Ermittlungsverfahren am Hals: Er hatte sich geweigert, an entscheidender Stelle von der Schusswaffe Gebrauch zu machen und sich damit nach Ansicht des Disziplinarbeamten wegen unterlassener Amtshilfe schuldig gemacht.

Geheimnis aus der Vergangenheit

Adam übernimmt die Rolle des Teampartners an Leos Seite. Ihr erster gemeinsamer Fall führt die beiden mitten in das Geflecht einer völlig verfeindeten Industriellenfamilie, in der jeder jeden hasst. Ermordet wurde der jüngere zweier Brüder, der das Familienunternehmen übernehmen sollte.

Schnell wird klar, dass die Hintergründe, die zum Mord führten, weit in die Vergangenheit zurückreichen. Bereits der Vater der beiden Brüder ist unter mysteriösen Umständen ums Leben gekommen. Während des Zweiten Weltkrieges beschäftigte die Firma – wie so viele damals – Zwangsarbeiter. Liegen hier die Ursachen für die aktuellen Ereignisse?

Szenenbilder aus "Das fleißige Lieschen"

Über die Schuldfrage, Neid und Konflikte

Schnell kämpfen die Kommissare an zwei Fronten: Zum einen, der ihrer eigenen Vergangenheit und zum anderen der der einflussreichen Saarbrücker Familie. Beide haben konträre Ansichten darüber, wie man sich dem Fall nähern sollte. Liegt die Schuld bei dem herrischen Familienpatriarchen, der die Ansichten über das Recht des Stärkeren immer noch offen postuliert?

Ist es der Neid zwischen den Brüdern, der den Konflikt befeuert hat? Kann der Mord mit den Spielschulden des Opfers zu tun haben oder steht hier eine Rache aus der Vergangenheit an? So sehr die unterschiedlichen Temperamente und Ansichten der beiden Kommissare auch aufeinanderprallen, so sehr wird ihnen im Laufe dieses Falls auch klar, dass sie sich schmerzlich vermisst haben.

Impressionen vom "Tatort"-Dreh

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