Heute noch müssen wir fort - Teil 1 bis 3

Ein schöner Spätsommertag, warm und vorwiegend sonnig - es ist Freitag, das Wochenende steht vor der Tür und auf beiden Seiten der Grenze springen die Kinder ins erfrischende Wasser der Blies. Ein Idyll, könnte man meinen. Doch dieser sonnige Freitag ist der 1. September 1939, der Tag, an dem die deutsche Wehrmacht Polen überfällt und Nazideutschland Europa mit einem unbeschreiblichen Grauen überzieht, das fünfeinhalb Jahre dauern wird.

Ein schöner Spätsommertag, warm und vorwiegend sonnig - es ist Freitag, das Wochenende steht vor der Tür und auf beiden Seiten der Grenze springen die Kinder ins erfrischende Wasser der Blies. Ein Idyll, könnte man meinen. Doch dieser sonnige Freitag ist der 1. September 1939, der Tag, an dem die deutsche Wehrmacht Polen überfällt und Nazideutschland Europa mit einem unbeschreiblichen Grauen überzieht, das fünfeinhalb Jahre dauern wird.

In der südluxemburgischen Stadt Esch-sur-Alzette bereiten sich die Menschen im Mai 1940 auf Pfingsten vor; die Stadt putzt sich heraus, die Kinder freuen sich auf die traditionelle Kirmes. Doch die wird nicht stattfinden. Denn am 10. Mai 1940 kommt der Krieg in das Großherzogtum. Deutschland überfällt das neutrale Luxemburg. Bis heute gilt der 10. Mai dort als "Schicksalstag" - denn auf einen Schlag änderte sich das Leben der gesamten Bevölkerung.

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