Der Astronaut Matthias Maurer mit seiner Crew. (Foto: IMAGO / ZUMA Wire)

Space Night live: Matthias Maurer startet ins All

 

Nach mehreren Startverschiebungen ist es nun so weit: Die NASA hat das "Go" zum Start der Mission "Cosmic Kiss" gegeben. In der Nacht zum 11. November wird Matthias Maurer als nächster deutscher Astronaut zusammen mit den NASA-Astronauten Raja Chari und Thomas H. Marshburn vom Kennedy Space Center der NASA aus zur Internationalen Raumstation ISS fliegen. Wir sind live dabei, wenn der Countdown läuft – ab 2.40 Uhr im SR Fernsehen und im Stream auf SR.de.

Sendung: Donnerstag 11.11.2021 2.40 Uhr

Matthias Maurer ist der zweite ESA- und erste deutsche Astronaut, der mit einer Rakete des privaten US-amerikanischen Raumfahrtunternehmens SpaceX zur ISS fliegen wird. "Ich freue mich ganz besonders auf diese Reise, auch weil ich an Bord eines neuen Raumschiffes bin. Die moderne Technologie wird im Vergleich zu einem Start mit der Sojus-Rakete auf jeden Fall eine enorme Arbeitserleichterung für uns Astronauten sein", sagt Matthias Maurer über seinen "neuen" Weg zur ISS.

Eine Liebeserklärung an den Kosmos

Seine Mission "Cosmic Kiss" ist für Matthias Maurer eine "Liebeserklärung" an den Kosmos und soll die Menschen für die Raumfahrt begeistern. "Ich möchte die Emotionen, die ich dort oben erleben darf, mit den Menschen auf dem Boden teilen. Deswegen dieser Missionsname 'Cosmic Kiss'", erklärt er. Auf der ISS wird der promovierte Werkstoffwissenschaftler während seines sechsmonatigen Aufenthalts zahlreiche wissenschaftliche Experimente durchführen, die dem wissenschaftlichen und technologischen Fortschritt auf der Erde dienen sollen.

Internationale Zusammenarbeit

Darüber hinaus hat die Arbeit auf der ISS für Matthias Maurer aber auch noch eine andere Bedeutung: "Die ISS-Partnerschaft ist ein Vorzeigebeispiel dafür, was man erzielen kann, wenn man international zusammenarbeitet", sagt er. "Wir haben Russen, Amerikaner, Japaner, Kanadier, Europäer, die wirklich aktiv oben zusammenarbeiten. Wir alle vertrauen einander. Wenn ich aus der Raumstation aussteige mit einem Kosmonauten zusammen, dann ist dieser russische Kollege mein bester Freund. Mein Leben hängt dann von ihm ab, und auch er vertraut mir blind. Und das zeigt mir: Als Menschheit könnten wir viel mehr zusammen erreichen, wenn wir mehr zusammenarbeiten würden."

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