Standbild: Ferdinand Schirach: Feinde – Gegen die Zeit (Foto: ARD Degeto/Moovie GmbH/Stephan Rabold)

Ferdinand von Schirach: Feinde

Zwei Filme im Fernsehen und eine weitere Version in der ARD-Mediathek

 

TV-Events hat es in der Geschichte der ARD schon viele gegeben. Doch das war eine Premiere: „Ferdinand von Schirach: Feinde“. Ein Kriminalfall – zwei Filme mit unterschiedlichen Perspektiven. Und alles geschieht gleichzeitig – im Ersten und synchron in allen Dritten Programmen der ARD und bei ONE.

Begleitet wurde das Filmprojekt am 3. Januar zudem von einer Dokumentation, die die übergeordnete Frage nach Recht und Gerechtigkeit aufwirft. Die Zuschauerinnen und Zuschauer hatten die Wahl: Entweder folgen sie dem Ermittler in "Gegen die Zeit" im Ersten oder dem Strafverteidiger in "Das Geständnis" in allen Dritten Programmen oder bei ONE.

Wechseln Sie die Perspektive

Das Besondere: Der jeweils andere Film wurde sowohl im Ersten als auch in den Dritten noch am gleichen Abend gezeigt. Der Zuschauer verpasste also nichts. Er kann sich das komplette Bild von der Geschichte machen. Zusätzlich stehen die Filme in der ARD-Mediathek zur Verfügung. Für die Mediathek ist außerdem ein eigener Film entstanden: "Der Prozess". Hier finden sich formal und ästhetisch beide Filme destilliert wieder. Inhaltlich steht die dem Filmprojekt zugrunde liegende Rechtsfrage im Zentrum.

Rechtlicher Hintergrund
Fragen und Antworten zu "Feinde"
Darf man einen Verdächtigen foltern, um ein entführtes Kind zu retten? ARD-Rechtsexperte Frank Bräutigam erklärt die rechtlichen Hintergründe zum Filmprojekt.

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