Der saarländische Dichter Johannes Kühn (Foto: SR)

Papier, Stift, Kaffee und Zigarren

Der Dichter Johannes Kühn

 

Seine Biografie liest sich wie ein Roman. Johannes Kühn, preisgekrönter Lyriker aus Hasborn im Saarland. Seine Gedichte sind in Spanisch, Französisch, in Italienisch zu lesen und auch in Polnisch, Tschechisch und Japanisch.

Sendung: Sonntag 27.01.2019 10.15 Uhr

1934 als Sohn einer Bergmannsfamilie mit acht Kindern geboren, schreibt Johannes Kühn schon mit 14 Jahren Gedichte. Viermal die Woche bespricht er mit seinen Freunden und Herausgebern Irmgard und Benno Rech im Dorfgasthaus seine neuen Gedichte. 1989 stellt der Schriftsteller Ludwig Harig den Kontakt zum Carl-Hanser-Verlag in München her und den Rechs gelingt es, einen Lyrikband dort unterzubringen: "Ich Winkelgast" wird von den bundesweiten Feuilletons als poetische Überraschung gefeiert.

Johannes Kühn wird mit dem Hölderlin-Preis geehrt, geht auf Lesereise in Deutschland und in Europa. Für Michael Krüger, den früheren Leiter des Carl-Hanser- Verlags, ist sein Werk aus der Poesie des 20. Jahrhunderts nicht mehr wegzudenken. Der Film begleitet den Dichter in seinem Tagesablauf und erzählt sein Leben in lyrischen Bildern, Gedichten und der Begegnung mit Weggefährten.

Ein Film über den Dichter Johannes Kühn
"Papier, Stift, Kaffee und Zigarren"
Der Dokumentarfilm "Papier, Stift, Kaffee und Zigarren - Der Dichter Johannes Kühn" lief am 6. Januar im SR Fernsehen. Bei der Premiere Ende November in Kühns Heimatstadt Hasborn wurde der Film bereits gefeiert, auch Kühn sebst war sehr zufrieden. Ein Multimedia-Dossier.

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