Leben im Lockdown - Familien im Krisenmodus

Leben im Lockdown

Familien im Krisenmodus

 

Die Corona-Pandemie hat seit rund einem Jahr das öffentliche und private Leben im Saarland und der ganzen Welt komplett umgekrempelt. In noch nie dagewesener Form haben Regierungen drastische Maßnahmen verhängt, um die Ausbreitung der unberechenbaren Erkrankung zu bremsen. Vor allem Familien trifft die Krise besonders hart. In diesem SAARTHEMA haben wir die Betroffenen der Krise zu Wort kommen lassen.

Sendung: Donnerstag 04.03.2021 20.30 Uhr

Ganze Branchen wurden über Monate stillgelegt – mit enormen wirtschaftlichen und sozialen Folgen. Hunderte Milliarden werden zur Überbrückung zur Verfügung gestellt, um das Zusammenbrechen der Infrastruktur und massenhafte Konkurse von kleinen und großen Unternehmen zu verhindern.

Doch spätestens seit sich die sehnsüchtig erwarteten Impfprogramme verzögern, mehren sich die Anzeichen von Zermürbung. Die anfangs sehr hohe Zustimmung zu den Lockdown-Maßnahmen ist in den letzten Wochen deutlich gebröckelt. Wie geht es den Menschen, die besonders betroffen sind, nach rund einem Jahr der finanziellen und privaten Einschränkungen?

Betroffene zu Wort kommen lassen

Das will die SR-Wirtschaftsredaktion in Erfahrung bringen. Wir haben bewusst auf „die üblichen Verdächtigen“ aus Politik und Wissenschaft verzichtet, die sonst die Welt erklären. Stattdessen wollen wir direkt mit Menschen sprechen, die in den Talkshows nur sehr selten zu Wort kommen:

  • Kleine Einzelhändler und Gastronomen, die der Lockdown zermürbt
  • Familien, bei denen es schon vor Corona hinten und vorne nicht gereicht hat, um über die Runden zu kommen
  • Die Musikerin und die freie Theaterregisseurin, die bei den Förderprogrammen oft durch den Rost fallen
  • Kinder und Teenager, die keine Freunde mehr treffen können und von der klapprigen Online-Technik genervt sind
  • Pflegende Angehörige, die körperlich und seelisch kurz vor dem Zusammenbruch stehen, weil sie kaum noch externe Hilfe bekommen

Diesem oft stillen Leiden wollen wir Gesichter und Stimmen geben. Ein Querschnitt durch die Gesellschaft mit Menschen, die von den Corona-Maßnahmen besonders hart betroffen sind und sich – bei allem Verständnis für die Situation – zu Recht große Sorgen machen, wie lange sie noch wirtschaftlich oder nervlich durchhalten können.

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