SAARTALK (08.11.2018)

SAARTALK. mit Anny Hwang, Edda Petri und Christiane Motter

 

Christiane Motter, Edda Petri und Anny Hwang  gelten als absolute Powerfrauen ihres jeweiligen Fachs und gehören zu den renommiertesten Kultur-Botschafterinnen des Saarlands. Im Gespräch mit Norbert Klein und Peter Stefan Herbst erzählen sie unter anderem, ob sie im Kultur-Business härter kämpfen müssen als ihre männlichen Kollegen, wie sie mit Enttäuschungen umgehen und welche spannenden Rollen sie noch übernehmen möchten.

Sendung: Donnerstag 08.11.2018 20.15 Uhr

Sie sind dem Saarland eng verbunden, aber sie kennen sich auch national und international bestens aus in der Welt der Kultur: Die Staatsschauspielerin Christiane Motter, die Schauspielerin und Kulturmanagerin Edda Petri und die Konzertpianistin Anny Hwang.


Die Gäste


Schauspielerin Christiane Motter  (Foto: SR)

Christiane Motter, in Bregenz in Österreich geboren, wusste schon als kleines Mädchen, dass sie zur Bühne wollte. Nach einer Musicalausbildung in Wien wechselte sie zum Theater und wurde Schauspielerin. Es folgten Engagements in Regensburg und Konstanz, seit der Spielzeit 2002/2003 ist sie am Saarländischen Staatstheater tätig. Bekannt wurde sie als Käthchen von Heilbronn und durch Produktionen wie Woyzeck oder die Dreigroschenoper. 2016 hat die saarländische Landesregierung der Wahlsaarländerin den Ehrentitel „Staatsschauspielerin“ verliehen.


Edda Petri (Foto: Pressefoto)

Edda Petri stammt ursprünglich aus Westfalen, ist dem Saarland aber ebenfalls schon seit Jahrzehnten eng verbunden. Nach dem Abitur studierte sie zunächst Germanistik und Psychologie, dann Schauspiel in München. Anschließend absolvierte sie noch eine Gesangsausbildung für Musical und Chanson in München und Saarbrücken. Bundesweit bekannt wurde sie als Schauspielerin in mehreren Tatort-Folgen und in TV-Serien. Im Saarland hat sie furiose Auftritte als Musicaldarstellerin auf die Bühne gezaubert. Daneben war sie Mit-Initiatorin des Klassik Open Airs in Losheim und der Merziger Zeltoper. Seit kurzem arbeitet sie auch als Integrationsmanagerin in Neunkirchen.


Anny Hwang, Klavier (Foto: Dovile Sermokas)

Anny Hwang, Jahrgang 1989, hat taiwanesische-koreanische Wurzeln und ist im saarländischen Dudweiler aufgewachsen. Dort hat ihre Mutter eine Musikschule. Schon während ihrer Schulzeit am Gymnasium studierte die begeisterte Pianistin an der Hochschule für Musik in Saarbrücken und am Mozarteum in Salzburg, danach wechselte sie nach Berlin und Paris. Sie hat im Laufe ihrer jungen Karriere schon mit vielen namhaften Orchestern gespielt und Soloauftritte in Europa, Asien und Nordamerika  absolviert. Neben dem Klavierspiel setzt sie sich für interdisziplinäres Arbeiten zwischen verschiedenen Kunstsparten ein.


Wie haben sie es geschafft, sich im harten Kulturbetrieb bis an die Spitze emporzuarbeiten? Was sind – neben großem Talent – die Bedingungen, solche Karrieren zu machen? Gibt es inzwischen im Film und Theater mehr spannende Rollen für erwachsene Frauen? Wie hält man ein solches technisches Niveau aufrecht? Wie geht man mit Enttäuschungen um und bewahrt trotzdem seine Strahlkraft? Wie sieht es hinter den Kulissen der glitzernden Theater- und Konzertwelt aus? Müssen Frauen im Kultur-Business härter kämpfen als Männer, um sich zu behaupten und auch finanziell zu überleben? Spannende Fragen für Norbert Klein und Peter Stefan Herbst, die Chefredakteure von SR und SZ.

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