SAAR3: Meine Wurzeln

SAAR3: Meine Wurzeln

 

Wurzeln geben Halt – auch uns Menschen. Wo kommen wir her? Wie bestimmt die Vergangenheit unser Leben, unsere Zukunft? Wir stellen Ihnen sMenschen vor, die nach ihren Wurzeln suchen und sich auf Ahnensuche begeben – Menschen, die mit ihrer Herkunft hadern und Menschen, die alles zurückließen und entwurzelt ein neues Leben beginnen mussten.

Sendung: Donnerstag 25.11.2021 20.15 Uhr


Die Themen der Sendung


Jean Schoving sitzt an seinem Schreibtisch und recherchiert (Foto: SR)

Last – Das schwere Erbe des Vaters

Nicht immer sind es Vermögen oder Schulden, die vererbt werden. Das ideelle Erbe wiegt manchmal viel schwerer. So geht es Jean Schoving. Der Lothringer kämpft bis heute mit der Nazi-Vergangenheit seines Vaters. Um die Last zu verarbeiten, hat er sogar Bücher geschrieben.


Jeanne d'Arc-Statue (Foto: SR)

Spurensuche – Unterwegs mit einem Urneffen von Jeanne d’Arc

Wer kann schon von sich behaupten, mit der Jungfrau von Orleans verwandt zu sein?  Ein 83-Jähriger Saarländer aus Felsberg tut genau das. Er hat nachgeforscht und herausgefunden, dass Jeanne d’Arc seine Urtante sei, in der 18. Generation. Wir besuchen den Franzosen und Wahlsaarländer in Felsberg und fahren mit ihm zu seinem lothringischen Geburtsort, wo einst auch Jeanne d’Arc das Licht der Welt erblickte.


Familienstammbuch (Foto: SR)

Ahnentafel – Auf der Suche nach den Wurzeln

Bis ins fünfte Jahrhundert reicht sie zurück: die Ahnentafel von Dieter Leismann aus Lauterbach. Die Ahnenforschung hat es ihm angetan, denn sie ist auch eine Suche nach den eigenen Wurzeln. So gräbt er sich seit fünfzehn Jahren durch Stammbücher, Archive und Internetseiten und hat inzwischen Kontakte zu Gleichgesinnten auf der ganzen Welt.

Gast im Studio:
Markus Detemple, Hobby-Ahnenforscher


Okbagabir Yebiyo, flüchtete aus Eritrea (Foto: SR)

Entwurzelt – Flucht und Neuanfang

„Das ist meine neue Heimat, meine Stadt“, sagt Okbay und blickt vom Schaumbergturm auf Tholey herab. Der 28-Jährige ist vor sechs Jahren aus Eritrea geflüchtet und ins Saarland gekommen. Er hat Arbeit, spielt im Fußballverein, spricht gut Deutsch. Doch ihm fehlt die Familie, seine Eltern, sieben Geschwister. Gerne würde er beide Welten irgendwie zusammenbringen.


Die Dokumente für die Zeitkapsel (Foto: SR)

Zeitkapsel Homburg – Erinnerungen an ein besonderes Jahr

Lockdown, Homeoffice, Schulausfall. Das öffentliche Leben kommt fast zum Erliegen. Alle sind von der Pandemie betroffen und jeder erlebt die Corona-Krise anders. Damit die Gedanken, Gefühle und Erfahrungen nicht in Vergessenheit geraten,  gibt es im Homburger Stadtarchiv eine Zeitkapsel. Sie enthält viele, ganz persönliche Geschichten aus dem Hier und Jetzt und wird erst in 50 Jahren wieder geöffnet.


Gastarbeiter auf den Bahnsteigen (Foto: SR)

Gast für immer – ein italienisches Leben im Saarland

In den Fünfzigern sind sie zu Tausenden ins Saarland gekommen: die Gastarbeiter aus Italien. Ihre Heimat haben sie aufgegeben, um hier Arbeit zu finden. Deutschland hat sie dringend gebraucht. Die Italiener haben das Land mit aufgebaut. Heute leben sie inzwischen in der dritten Generation hier. Doch wo fühlen sie sich selbst zuhause?


Prisca besucht das SOS-Kinderdorf (Foto: SR)

Ohne Eltern – Aufgewachsen im Kinderdorf

Eine Kindheit ohne eigene Familie, aufwachsen ohne Vater und Mutter – zum Beispiel im SOS-Kinderdorf. Hier finden die Kinder dann oftmals die Geborgenheit, die sie in ihrer leiblichen Familie nicht bekommen. Doch was bleibt, wenn diese Kinder erwachsen sind? Wie wirkt sich ihre Erfahrung aus? Wir begleiten eine junge Frau auf der Suche nach ihren Wurzeln im SOS-Kinderdorf Merzig.


Moderation: Patricia Brever

Patricia Brever (Foto: SR)

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