Arbeitsurlaub bei Austernbauern

Arbeitsurlaub bei Austernbauern

Meine Traumreise in die Normandie

 

Manuel Sanz ist Sous-Chef in einem Sterne-Restaurant. Wir begleiten den 24-Jährigen auf seiner Reise in die Normandie. Hier will er sich seinen Traum erfüllen: Eine Woche mit Austernzüchtern arbeiten.

Sendung: Samstag 07.03.2020 17.00 Uhr

Wenn das Meer geht, dann kommen die Austernbauern. Ein Heer von Arbeitern strömt auf die bei Ebbe freiliegenden Austernbänke an der Küste der Normandie. Manuel Sanz kommt aus dem Staunen nicht heraus. Auf langen Metallbänken liegen zig Tausende von Austernsäcken mit Millionen von Austern. Der 24-Jährige ist Sous-Chef in einem Sternerestaurant in Heinsberg bei Aachen. Er ist aber nicht zum urlauben hier, Manuel will eine Woche lang das Handwerk der Austernbauern erlernen. Ein guter Koch muss jedes Produkt, das er verarbeitet, von der Pike auf kennenlernen - das ist Manuels Überzeugung. Deshalb zieht es ihn auf die Austernbänke, auch wenn's weh tut. Denn die Arbeit ist hart.

Austern direkt aus der Schale essen

Bei jedem Wetter müssen die Austernbauern raus und im Akkordtempo Säcke auslegen und einholen, gegen die herannahende Flut sichern und in der Fabrik weiter verarbeiten. Der angehende Sternekoch - denn das ist Manuels Ziel - muss er sich unter den neuen Kollegen erst mal Respekt verschaffen. Denn die sind skeptisch, ob er sich im rauen Alltag überhaupt bewähren wird. Manuel muss richtig anpacken. Und dann will er auch noch mit einem Gericht punkten, das er gemeinsam mit seinem Chef in Heinsberg entwickelt hat: eine Austern-Champagnersuppe. In Sternekochkreisen kam das gut an. Doch in der Normandie isst man Austern traditionell direkt aus der Schale. Die edlen Meeresfrüchte schwimmen auch nicht in Champagner, sondern lediglich in Meerwasser. Kann Manuel seine neuen Arbeitskameraden überzeugen?

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