Das französische Dorf Liverdun. (Foto: SR)

Die französische Mosel

Europäische, ja sogar weltbewegende Geschichten haben sich an den Ufern der französischen Mosel abgespielt. Könige und Kaiser haben sie geliebt. Sie hat Grenzen geschaffen, vor allem aber überwunden – bis heute.

Die Mosel entspringt am Berg Drumont im Süden der lothringischen Vogesen. In der Nähe des Dorfes Bussang kommen mehrere Quellen aus dem Berg. Sie schließen sich zu einem Bach zusammen, der immer stärker anschwillt. Schmelz- und Hochwasser führt dazu, dass ihr Bett sich ständig verändert. Das gilt besonders für die noch junge, wilde Mosel.

Die Schließung von Industriebetrieben hat dazu geführt, dass das Flusswasser immer sauberer wurde, heute kann man Biber beobachten und wieder in der jungen Mosel baden.Ab Richardménil ist die französische Mosel kanalisiert, doch es sind viele naturbelassene Altarme geblieben. Von Liverdun bis Sierck-les-Bains legt die Mosel etwa 100 Kilometer zurück.

 Touristische Informationen

 Accueil touristique du Bassin de Pompey
Rue des 4 Éléments
54340 POMPEY
Tél. : 03 83 49 81 76
www.bassinpompey.fr

Agence Inspire Metz - Office de Tourisme de Metz
2, Place d'Armes - CS 80367
F-57007 Metz Cedex 1
Tel: +33 3 87 39 00 00
tourisme@inspire-metz.com 
www.tourisme-metz.com

Office de Tourisme Pont-à-Mousson
52 Place Duroc
54700 Pont-à-Mousson, Frankreich
+33 3 83 81 06 90
www.tourisme-pontamousson.fr

Office de Tourisme Thionville
31 Place Anne Grommerch,
57100 Thionville, Frankreich
Tel  +33 3 82 53 33 18
www.thionvilletourisme.fr

Office de Tourimse du Bouzonvillois Pays de Sierck
3 Place Morbach,
57480 Sierck-les-Bains, Frankreich
Telefon:+33 3 82 83 74 14
www.otsierck.com

Sehens- und Erlebenswertes

Liverdun

Auf einem Felsvorsprung hoch über der Mosel zwischen Toul und Nancy thront das Felsendorf Liverdun. Von hier hat man einen sehr schönen Blick auf die Moselschleife. Im 12. Jahrhundert ließ der Bischof von Toul, Pierre de Brixey, eine verfallene Burg wieder aufbauen, um hier oben - fern vom Trubel in der Stadt - die Sommer zu verbringen. Auch seine Nachfolger schätzten Liverdun als  luftige Sommeresidenz.

In dem Gebäude ist heute das Tourismusbüro untergebracht. Ende des 19. Jahrhunderts kamen auch reiche Bürger aus Toul und dem nahen Nancy nach Liverdun, um hier ein paar unbescherte Tage zu verbringen. Für die Einheimischen war das Leben in den steilen Gassen allerdings nicht so einfach. So mussten die Frauen zum Wäschewaschen hinunter ans Moselufer. Der Bau eines Waschhauses war für sie der pure Luxus. Das Waschhaus ist noch zu besichtigen.

Beinahe jedes Haus in Liverdun erzählt eine spannende Geschichte. Sogar das schwedische Königspaar und die Queen haben den Ort schon besichtigt.

Pompey

Das Arbeiterstädtchen Pompey weiter moselabwärts sorgte Ende des 19. Jahrhunderts für Aufsehen. Im Hüttenwerk von Pompey wurde – mehr als 300 Kilometer von der Hauptstadt Paris entfernt – der Eiffelturm gegossen, aufgeteilt in seine verschiedenen Einzelteile. Gustave Eiffel hatte die Hütte unter mehreren ausgewählt. Er hatte ein eigenes Büro auf dem Hüttengelände und war oft vor Ort, um die Herstellung zu überwachen.

Damals prägten Hochöfen und Hüttenwerke das Bild der Landschaft an den Moselufern. Heute erinnern nur noch ein paar lustige Figuren an die „Eisenzeit“ von Pompey.

Dieulouard

Dass auf einer Insel mitten in der Mosel schon vor 2000 Jahren ein lebhaftes Treiben herrschte, vermutet heute kaum jemand. Doch wer die imposante Burg von Dieulouard mitten im Ort besucht, taucht ein in die Welt der Antike.

Die Stadt Scarpona lag an der `Via Agrippa`, der Römerstraße von Lyon nach Trier, und verschiedene Grabfunde belegen, dass auch die Kelten hier schon sesshaft waren. Die Stadt Scarpona hatte etwa 1000 Einwohner, sie war so bedeutend, da hier die Via Agrippa die Mosel überquerte. Wer aus dem Süden nach Trier wollte, musste hier vorbei.

Die Leute vom Verein der Freunde des Museums kümmern sich ehrenamtlich um das Museum. Ausgestellt sind Reste von Brückenpfeilern, Gräber, Skelette, tausende Tonscherben, Gläser, Trinkgefäße.... und viele Funde lagern noch im Depot der Burg. Sie wurden beim Ausbau der Mosel zur Großschifffahrtsstraße in den 1960iger Jahren ausgegraben.

Pont-à-Mousson

Vom „Butte de Mousson“, einem Hügel über der Mosel, hat man eine herrliche Aussicht auf das Flusstal und die Stadt. Auf dem Hügel thronte im Mittelalter  eine mächtige Burg. Von hier aus konnten die Soldaten der Fürsten und Herzöge den Fluss und eine der wenigen Brücken überwachen, die beide Moselufer miteinander verband.

Auch heute noch ist die Brücke mitten in Pont-à-Mousson ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. In der Stadtmitte liegt der Platz Duroc. Viele der Häuser rund um den Platz stammen noch aus der Renaissance. Damals war Pont-à-Mousson eine Universitätsstadt. Studenten und Professoren aus ganz Europa belebten die Stadt. Es gab mehr Studenten als Einwohner. Die Herzöge von Lothringen hatten die Hochschule an der Mosel 1572 gegründet.

Der Papst persönlich hatte den Schutz der Universität übernommen, denn sie  sollte die Macht der katholischen Kirche festigen gegen die immer stärker werdende Reformation.

Im prächtigsten Haus am Platz Duroc wohnte der Herzog, wenn er mal wieder vorbei schaute. Dass die Figuren an der Fassade die sieben Todsünden symbolisieren, störte ihn offenbar nicht.

Prämonstratenser Abtei

Die Gebäude des ehemaligen Klosters dienen heute als Hotel und Kulturzentrum. Mit der überwältigenden  Architektur wollten die Prämonstratenser  ihre Bedeutung und ihre Macht demonstrieren. Der Kreuzgang und schwungvolle Treppen, die scheinbar aus dem Unendlichen in die irdischen Niederungen zu führen scheinen, begeistern die Besucher.

Das Kloster wurde während der Französischen Revolution enteignet und  diente später als Militärkrankenhaus und Tagungsstätte. Die prachtvolle Nordfassade ist erst vor Kurzem in den ursprünglichen Zustand zurück versetzt worden. Besucher lieben auch den duftenden Klostergarten. Rosen, Jasmin, Lilien und Lavendel sorgen fast das ganze Jahr über für neue Geruchskombinationen.

Abbaye des Premontrés
9 Rue Saint-Martin,
54700 Pont-à-Mousson, Frankreich
Tel: 0033 3 83 81 10 32
www.abbayedespremontres.com

Papiermuseum - Musée au fil du Papier

Die Möbel und Gebrauchsgegenstände, die hier ausgestellt sind, waren Ende des 19. Jahrhunderts ein Verkaufsschlager, vor allem in Paris. Gleichzeitig erzählen sie eine deutsch-französische Geschichte ganz besonderer Art. Ein Familienunternehmen aus dem saarländischen Ensheim gründete 1871, als große Teile Lothringens dem Deutschen Reich einverleibt worden waren, im französisch gebliebenen Pont-à-Mousson eine Pappmachéfabrik. Von hier aus konnten sie ihre reiche Kundschaft in Paris weiter bedienen. Und die Mosel lieferte ihnen das Wasser für die riesigen Mengen Papierbrei, die notwendig waren für die heiß begehrten Stücke.

Die Familie Adt hat damals viele Preise gewonnen bei den Weltausstellungen in Paris. Das besondere war, dass sie Pappmaché als Material für viele – und  auch stabile - Objekte benutzt hat und die Grundsubstanz immer weiter verbessert hat. Die Objekte bestehen aus vielen Papierschichten, darüber kommen mehrere Lackschichten. In der letzten noch feuchten Lackschicht wurden die Verzierungen und Bilder eingelassen, z.B. aus Perlmutt, Zink und sogar Goldplättchen. Die Pappmachéobjekte waren auch für den täglichen Gebrauch geeignet.

Chinesische Motive waren besonders beliebt. Die Papiersubstanz war so solide, dass man sie sogar als Blumenvasen benutzen konnte. Viele mit Lack verstärkte Schichten machten sie stabil und wasserundurchlässig.

Papiermuseum Pont-à-Mousson
3 Rue Magot de Rogéville,
54700 Pont-à-Mousson, Frankreich
Telefon:+33 3 83 87 80 14
www.ville-pont-a-mousson.fr/fr/information/.../musee-fil-papier

Marieulles

Die Domaine Jaspard liegt mitten in dem kleinen Ort. Früher gab es hier mehrere Winzer. Heute ist Damien Jaspard der einzige. Als sein Vater verstarb, hat er den elterlichen Betrieb übernommen. Sein Großvater war Obstbauer und kam aus dem Weinland Burgund hierher. Die ersten Reben hat Damiens Vater gepflanzt.

Nach und nach werden die Weinberge an den französischen Moselhängen wieder zahlreicher. Die Reblaus hatte am Ende des 19. Jahrhunderts fast alle Weinstöcke zerstört. Damien bewirtschaftet gerade `mal 2 Hektar, aber er macht alles selbst und hat erste Erfolge.

Er stellt biodynamische, trockene Landweine her und versucht, eine Balance zu finden zwischen der Umwelt, dem Boden, dem Ökosystem, der Pflanze und dem Menschen. Auch beim Keltern und Abfüllen arbeitet Damien biodynamisch. Sein Weinkeller ist kein hoch technisiertes Labor. Wie im Weinberg sind auch beim Ausreifen des Weins keine chemischen Eingriffe erlaubt. Außerdem spielt der Mond für ihn eine wichtige Rolle, er richtet seine Arbeiten nach dem Mondkalender aus.

Domaine Jaspard
28 Rue des Vignerons,
57420 Marieulles, Frankreich
Telefon:+33 3 87 52 80 19
www.domaine-jaspard.fr

Ars-sur-Moselle/ Jouy-aux-Arches

In Ars-sur-Moselle stehen unmittelbar neben der Straße einige Bögen eines sehr alten Bauwerkes. Wer den Wiesenhang hinaufsteigt, findet immer mehr dieser Bögen, die vor kurzem erst restauriert wurden. Sie gehören zu einem Aquädukt aus römischer Zeit. Oben erweckt ein großes Becken zusätzliche Aufmerksamkeit.

Dieses Becken erlaubte es den Römern, ankommendes Wasser aufzufangen und den Weitertransport zu regulieren. Es scheint so, als hätte sich das Becken irgendwann abgesenkt, warum weiß man nicht genau. Das Wasser kam in  unterirdischen Leitungen hier an – aus einer etwa 10 Kilometer entfernten Quelle bei dem Ort Gorze. Im Becken wurde es gesammelt und dann über die Brücke ans andere Moselufer geführt. Mit einer ursprünglichen Länge von mehr als einem Kilometer ist sie eine der längsten römischen Brücken über einen Fluss.

Auf der andern Moselseite bei Jouy-aux-Arches stehen noch 16 der einst über hundert Brückenpfeiler zum Teil mitten im Ort. Die Brücke überquert sogar die Hauptstraße. Von hier aus leiteten die Römer das Trinkwasser weiter in die bedeutende Stadt Divodurum, das heutige Metz.

Scy-Chazelles

Jede freie Minute verbrachte Robert Schuman, der französische Außenminister und maßgeblicher Gründervater der Europäischen Gemeinschaft  in seinem Haus in Scy-Chazelles. Hier entstand 1950 das Konzept für die „Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl“. Das war die Keimzelle Europas und die Mosel spielte dabei eine wichtige Rolle.

Sein Haus war sein Zufluchtsort. Die Woche über lebte Schuman in Paris, am Freitag Nachmittag kam er mit dem Zug hierher, um sich auszuruhen, aber auch  um zu arbeiten und wichtige Gäste zu empfangen. Er war zeit seines Lebens Abgeordneter, von 1959 bis kurz vor seinem Tod. Schuman fühlte sich eng verbunden mit der Gegend hier und mit der Mosel. Er wollte die Länder und die Menschen zusammenführen. Er hat seine lothringische Heimat geliebt – und seinen Garten. Der gehört heute zu den „Gärten ohne Grenzen“ und ist ein typisch lothringischer Obst- und Gemüsegarten – mit Kräutern und vielen Blumen.

Maison Robert Schuman /Garten der heimischen Pflanzen

Robert-Schuman-Haus
8-12, rue Robert Schuman,
F-57160 Scy-Chazelles
Tel: 0033 3 87 35 01 40
maison-robert-schuman@cg57.fr 
www.maisonrobertschuman.eu

Alte Brücke und Naturschutzgebiet/ Pont Henry IV. bei Moulins-les-Metz

Bei Moulins-les-Metz, einem Vorort von Metz, führt eine Brücke über ein breites Wiesengelände. Es handelt sich dabei um die älteste Brücke im Departement Moselle. Bis 1614 konnte man hier die Mosel überqueren bis zu einem schrecklichen Hochwasser. Das war so stark, dass die Mosel danach in einem andern Bett floss, etwa 300 Meter weiter entfernt.

Das ursprüngliche Flussbett ist bis heute ein 13 ha großes Wiesen- und Sumpfgebiet, die Naturschutzorganisation CEN Lorraine (Conservatoire d’espaces naturels) hat es vor einigen Jahren gekauft. Es ist ein ganz besonderes Gebiet, weil es sich quasi mitten in bewohntem Gebiet befindet, eine Feuchtzone in der Stadt. Das Zentrum von Metz ist nicht weit, die Autobahn führt in der Nähe vorbei, es gibt viele Kiesgruben, alles von Menschen geschaffen. Und mitten drin diese geschützte

Zone, unberührt und wirklich in einem natürlichen Zustand. Anne Diss ist im Auftrag der Naturschutzorganisation für dieses Gebiet zuständig. Zur Zeit lässt sie einen Steg durch das Gelände bauen, danach sollen Infotafeln aufgestellt werden und dann können Besucher trockenen Fußes durch das naturbelassene ehemalige Moselbett spazieren und seltene Tier- und Pflanzenarten beobachten.

Metz

An schönen Sommertagen ist rund um den Freizeithafen am Plan d’eau viel los. Wer auf’s Wasser möchte, hat viele Möglichkeiten. Ruderer und Kajak-Fahrer trainieren hier. Besucher können sich Tretbote und Elektroboote leihen und die Kulisse ist grandios.

Weithin sichtbar überragt die Kathedrale St. Etienne das Zentrum von Metz. Sie liegt auf dem Hügel Sainte Croix, dem ältesten Teil der Stadt. Schon die Kelten hatten hier eine große Siedlung errichtet und die Römer bauten sie aus zu einem ihrer  wichtigsten Zentren in Gallien. Die Merowinger machten sie schließlich zur Hauptstadt des mächtigen Königreiches Austrasien. Der Hügel Sainte Croix liegt auf einer Halbinsel zwischen den Flüssen Mosel und Seille. Mächtigstes Bauwerk ist der Turm Saint Livier, er gehörte im Mittelalter  zum Anwesen einer wohlhabenden Patrizierfamilie. Sie wollte damit ihre  Macht demonstrieren, denn sie stand in Konkurrenz mit andern reichen Familien.

Auf dem Hügel liegt auch das Musée du Cour d’Or, hier sind viele Relikte aus der Stadtgeschichte ausgestellt.

Trutzig wie eine Burg liegt das Deutsche Tor am ehemaligen östlichen Stadteingang. Es hat als einziges von 17 Stadttoren die Jahrhunderte überstanden. Feinde, die in die Stadt eindringen wollten, mussten zunächst die Seille überwinden. Fluss und Tor gehörten zu einem ausgeklügelten Verteidigungs-konzept. Noch immer führt eine Kilometer lange Mauer um die Halbinsel am Zusammenfluss von Seille und Mosel. In ihrem Schutz lebten im Mittelalter

20 000 Menschen. Wo früher Wachsoldaten ihren Dienst taten, kann man heute auf einem ruhigen Weg das Zentrum von Metz umrunden - fernab vom Trubel der Stadt.

Uckange

Die Hüttenwerke von Uckange sind längst geschlossen. Doch einer der  Hochöfen hat die Zeit überdauert. Erbaut hatte ihn Ende des 19. Jahrhunderts der deutsche Stahlbaron Ferdinand von Stumm.

Uckange hieß damals Ückingen und war nach dem Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 dem Deutschen Reich zugeschlagen worden. An dieses besondere Kapitel deutsch-französischer Geschichte erinnert heute der „Garten der Spuren“ rund um den Hochofen. Ein Park  im Zeichen von Stahl und Eisen

Garten der Spuren

1, rue du Jardin des Traces

57270 UCKANGE

FRANKREICH

Tel.: +33 (0)3 82 86 55 96

uckange.jardindestraces@fr.oleane.com

www.jardindestraces.fr

Thionville

Es ist noch gar nicht so lange her, da war Thionville ein Zentrum der Schwerindustrie. MIttlerweile hat die Stadt ihr Schmuddel-Image abgelegt. Viele Gebäude sind restauriert und die Menschen genießen das Leben auf dem zentralen Platz und in der Fußgängerzone. Thionville  hat eine lange Militär- und Grenzgeschichte, die Stadt war lange Zeit besetzt von den Grafen von Luxemburg und zweimal annektiert von den Deutschen.

Zwanzig Jahre lang hat Marschall Vauban, der berühmte Festungsbaumeister des französischen Königs Ludwig XIV., massive Verteidigungsanlagen bauen lassen:  Bastionen und Vorwerke und natürlich tiefe Gräben – gefüllt mit Moselwasser.

Robert Schuman saß als Abgeordneter der Stadt im Französischen Parlament.

Jenseits der Geschichte ist Thionville vor allem eine Stadt am Fluss, die Uferpromenade lädt zum Spazieren ein und hier wird auch oft gefeiert.

Musee de la Tour Aux Puces.

Cour du Chateau,

57100 Thionville, Frankreich.

www.tourauxpuces.com

Rettel

Das Dorf Rettel liegt leicht erhöht auf einem Sockel über der Mosel und ist dadurch vor Überschwemmungen geschützt. Das war wohl auch einer der  Gründe für den Bau eines Klosters, das im Mittelalter sehr bekannt war und vor allem durch den Besuch des Heiligen Bernhard von Clairvaux Furore machte. Er war ein einflussreicher Kirchenmann und Politiker, außerdem Berater des Königs und Vertrauter des Papstes, auf ihn haben viele mächtige Männer gehört. Hier im Kloster machte er Station,

Neben dem Kloster hat auch ein Gebäude mitten im Ort eine einzigartige Geschichte,  das Maison de la Dime, es gehörte dem Steuereintreiber. Hier wurden die Abgaben der Bauern und Fischer gelagert. Jedoch war es davor das Haus eines Schiffers, das belegen die Verzierungen über der Tür und die Figur des Heiligen Nikolaus am Giebel. Er war auch der Schutzpatron der Schiffer und Seefahrer.

Maison de la Dime

 8 Rue St Nicolas

57480 RETTEL

www.tourisme-lorraine.fr

 

Montenach Naturkundehaus

In einem kleinen Seitental ganz in der Nähe liegt das Naturkundehaus von Montenach. Hier arbeiten die Naturschützer, wenn sie nicht gerade unterwegs sind.

Im Haus gibt es eine kleine Ausstellung über die Naturschutzgebiete der Region und man kann an Führungen – auch für Kinder – teilnehmen oder Spezialitäten aus der Region kaufen.

 Réserve Naturelle Montenach

www.cen-lorraine.fr/reserves-naturelles/.../reserve-montenach

Maison de la Nature –

Chemin d'Evendorff

57480 MONTENACH

Tél : 03 82 83 62 84

Sierck-les-Bains

Das Städtchen Sierck-les-Bains im Dreiländereck schmiegt sich eng an den Felsen unterhalb der Burg. Hier lebten einst Schiffer und Fischer, genauso wie Höflinge und Handwerker. Von der Grand Rue, der „Großen Straße“ führen enge Gassen steil hinauf Richtung Burg.

Auf diese Burg zogen sich die Herzöge von Lothringen zurück, wenn die Truppen der Französischen Könige oder der Trierer Kurfürsten mal wieder auf dem Vormarsch nach Lothringen waren.

Heute ist die Burg ist ein beliebtes Ausflugsziel für Franzosen, Deutsche und Luxemburger. Von oben hat man schöne Ausblicke auf das Moseltal Richtung Frankreich oder weiter Richtung Luxemburg und Deutschland.

Festungsruine Siercl-les-Bains

Rue Rue du Château,

57480 Sierck-les-Bains, Frankreich

Telefon:+33 3 82 83 67 97

www.otsierck.com

TIPPS

Museen und Besuchergärten

Papiermuseum Pont-à-Mousson

3 Rue Magot de Rogéville,

54700 Pont-à-Mousson, Frankreich

Telefon:+33 3 83 87 80 14

www.ville-pont-a-mousson.fr/fr/information/.../musee-fil-papier

Prämonstratenser Abtei

9 Rue Saint-Martin,

54700 Pont-à-Mousson, Frankreich

Tel: 0033 3 83 81 10 32

www.abbayedespremontres.com

Musée du Cour d’Or  Metz 

Musée de La Cour d'Or - Metz Métropole.

2 rue du Haut Poirier

57000 METZ.

tél : +33 3 87 20 13 20.

www.musee.metzmetropole.fr/

Maison Robert Schuman /Garten der heimischen Pflanzen

Robert-Schuman-Haus

8-12, rue Robert Schuman,

F-57160 Scy-Chazelles

Tel: 0033 3 87 35 01 40

maison-robert-schuman@cg57.fr 

www.maisonrobertschuman.eu

Musée des Amis du Vieux Pays

Au vieux château

54380 DIEULOUARD

03 83 23 58 76

m.tete@free.fr

www.tourimse-meutheetmoselle.fr

Maison de la Dime

 8 Rue St Nicolas

57480 RETTEL

www.tourisme-lorraine.fr

Garten der Spuren

1, rue du Jardin des Traces

du Château,

57480 Sierck-les-Bains, Frankreich

Telefon:+33 3 82 83 67 97

www.otsierck.com

TIPPS

Museen und Besuchergärten

Papiermuseum Pont-à-Mousson

3 Rue Magot de Rogéville,

54700 Pont-à-Mousson, Frankreich

Telefon:+33 3 83 87 80 14

www.ville-pont-a-mousson.fr/fr/information/.../musee-fil-papier

Prämonstratenser Abtei

9 Rue Saint-Martin,

54700 Pont-à-Mousson, Frankreich

Tel: 0033 3 83 81 10 32

www.abbayedespremontres.com

Musée du Cour d’Or  Metz 

Musée de La Cour d'Or - Metz Métropole.

2 rue du Haut Poirier

57000 METZ.

tél : +33 3 87 20 13 20.

www.musee.metzmetropole.fr/

Maison Robert Schuman /Garten der heimischen Pflanzen

Robert-Schuman-Haus

8-12, rue Robert Schuman,

F-57160 Scy-Chazelles

Tel: 0033 3 87 35 01 40

maison-robert-schuman@cg57.fr 

www.maisonrobertschuman.eu

Musée des Amis du Vieux Pays

Au vieux château

54380 DIEULOUARD

03 83 23 58 76

m.tete@free.fr

www.tourimse-meutheetmoselle.fr

Maison de la Dime

 8 Rue St Nicolas

57480 RETTEL

www.tourisme-lorraine.fr

Garten der Spuren

1, rue du Jardin des Traces

Hotels

 

Campingplatz Liverdun/ Les Boucles de la Moselle

Avenue Eugène Lerebourg,

54460 Liverdun,

Tel: +33 3 83 24 43 78

www.lesbouclesdelamoselle.com

Novotel Suites Nancy Centre

2 Allée du Chanoine Drioton,

54000 Nancy,

Telefon:+33 3 83 32 28 80

www.accorhotels.com

Hotel Kloster Pont-á-Mousson

Abtei der Premonstratenser Pont-à-Mousson

9 Rue Saint-Martin,

54705 Pont-à-Mousson

Tel: 0033 3 83 81 10 32

www.abbayedespremontres.com

Mercure Hotel Thionville

2 Rue Georges Ditsch,

57100 Thionville, Frankreich

Telefon:+33 3 82 51 84

www.accorhotels.com

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