Riga, da will ich hin!

Riga, da will ich hin!

 

Diesmal zieht es unsere Moderatorin Simin in den Norden. Die lettische Hauptstadt Riga ist ihr Ziel. In den letzten Jahren boomt der Tourismus in der Stadt, denn es gibt hier viel zu entdecken, wunderschöne Fassaden aus der Jugendstilzeit, die Petrikirche aber auch moderne Architektur. Entdecken Sie mit uns die "Perle des Baltikums".

Sendung: Samstag 17.10.2020 17.00 Uhr

In einem Punkt sind sich alle Letten einig: Nirgendwo in Europa gibt es so viele leichtbekleidete Frauen wie in Riga. Die freizügigen Damen zieren die Fassaden eines der größten Jugendstil-Viertel Europas: Rigas Zentrum ist neben der gut erhaltenen Altstadt, der malerischen Lage am Ufer der Dûna und der reichen Tradition mitverantwortlich für den touristischen Boom der lettischen Hauptstadt. Ungefähr anderthalb Millionen lettische Volkslieder soll es geben; damit hätte fast jeder der insgesamt 1,9 Millionen Letten sein eigenes Lied. Und sie singen fleißig, selbst Jugendliche. Das konnte "Da will ich hin"-Moderatorin Simin Sadeghi erleben, als sie in Riga versuchte, spontan einen Chor auf die Beine zu stellen.

Impressionen aus Riga

Auf dem Segway durch die Altstadt

Ähnlich stolz sind die Letten auf ihre mehr als tausendjährige Tradition der Volkstrachten. Simin hat sie anprobiert und dabei viel über die Geschichte der farbenfrohen Kleider und Handschuhe gelernt. Die eigentliche Hauptrolle des Films spielt aber Riga selbst. Das berühmte Schwarzhäupterhaus, das Schloss oder der Dom in der Altstadt; die Freiheitsstatue, Europas größte Markthallen oder das Jugendstil-Ensemble im sogenannten Zentrum, dem Ring um die Altstadt aus der Gründerzeit. Auf einem Segway hat Simin Sadeghi die im Ausland noch recht wenig bekannte Moskauer Vorstadt mit ihren kleinen Holzhäusern und der riesigen Akademie der Wissenschaften erkundet.

Letten betrachten das Relikt aus Sowjet-Zeiten mit gemischten Gefühlen und nennen es abfällig ihre Stalin-Torte. In die Spezialitäten der lettischen Küche hat sich Simin von einem erfahrenen Chefkoch einweisen lassen und in das junge, studentische Riga von einem Streetart-Kenner. Auf ihrem Programm stand auch ein Blick in die weniger erfreuliche, jüngere Vergangenheit: Das Ghetto-Museum und die Ruine der Großen Choral-Synagoge zeugen noch heute von Nazi-Gräueltaten und Sowjet-Terror.

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