Der schnelle Reportagewagen

 

Immer, wenn es besonders schnell gehen muss, kommt unser Reportagewagen zum Einsatz. Der „RW“ ist ein kleines rollendes Studio, das es uns ermöglicht, von wichtigen Ereignissen besonders aktuell zu berichten.

Immer, wenn es besonders schnell gehen muss, kommt unser Reportagewagen zum Einsatz. Der „RW“ ist ein kleines rollendes Studio, das es uns ermöglicht, von wichtigen Ereignissen besonders aktuell zu berichten.

Wenn man die Schiebetür des VW-Busses öffnet, ist der Weg frei in ein Minibüro: Eine kleine Ablagemöglichkeit kann als Schreibtisch genutzt werden. Hier kann man ein paar Notizen machen, an einem Manuskript arbeiten – falls dafür überhaupt noch Zeit bleibt.

Und eigentlich ist der Platz sowie so vom Techniker besetzt. Wenn der seinen Drehstuhl nach links dreht, sitzt er nämlich vor dem kleinen Mischpult, mit dem im Reportagewagen gearbeitet wird.

Drahtlose Mikrofone, damit sich der Reporter zum Beispiel bei einer Demonstration frei bewegen kann, gehören zur Standardausstattung eines rollenden Ministudios. Und damit der Reporter auch hört, was gerade auf dem Sender läuft, hat er natürlich auch einen drahtlosen Kopfhörer auf.

So können Interviews oder Reportagen gemacht werden. Aufgezeichnet und nachbearbeitet mit einem speziellen Notebook-Computer, oder direkt live in die Sendung.

Je nach dem wo der Reportagewagen steht, kann er den Kontakt zum Funkhaus über einen UKW-Sender herstellen. Eine hoch ausfahrbare Antenne sorgt dafür, dass die Verbindung funktioniert. Wo es mit dem Sender schwierig wird, hilft seit ein Paar Jahren eine Satellitenverbindung nach. Über „Inmarsat“ können die Tonsignale ebenfalls in Studioqualität ins Funkhaus übertragen werden. Die Satelliten-Schüssel ist direkt auf dem Autodach montiert und kann bei Bedarf ausgefahren werden.

Unser „Schneller Reportagewagen“ wird aber nicht nur für Berichte von Reportern verwendet. Oft dient er auch als „technische Brücke“ ins Studio. Wenn ein Interviewpartner keine Zeit hat, ins Studio zu kommen, fährt schon mal der Reportagewagen bei ihm vor, er bekommt ein Mikrofon in die Hand und einen Kopfhörer auf den Kopf und wird vom Moderator im Funkhaus interviewt – in Studioqualität und nicht krächzend am Telefon.

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