Kramp-Karrenbauer nach Verkehrsunfall leicht verletzt (Foto: SR)

Routineermittlungen nach Unfall der Ministerpräsidentin

  12.01.2018 | 14:01 Uhr

Nach dem Autounfall von Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer hat die Polizei Brandenburg routinemäßig ein Unfallermittlungsverfahren eingeleitet. Bei dem Unfall waren neben der Ministerpräsidentin auch ihr Fahrer und zwei Personenschützer leicht verletzt worden.

Nach Angaben eines Polizeisprechers soll der Fahrer der Ministerpräsidentin vernommen werden, sobald er aus dem Krankenhaus entlassen wird. Die Dienstlimousine der Politikerin war am frühen Donnerstagmorgen auf einem Baustellenabschnitt mit einem Lkw kollidiert. Dort gilt wegen einer Verengung der Fahrbahn ein Tempolimit von 60 Kilometern pro Stunde.

Wie der Polizeisprecher sagte, geht es unter anderem darum, die Spurtreue der beiden beteiligten Fahrzeuge zu klären. An dem Lkw entstand Sachschaden, der Dienstwagen war nicht mehr fahrbereit. Kramp-Karrenbauer, ihr Fahrer und zwei Personenschützer wurden bei dem Unfall leicht verletzt.

Wie die Staatskanzlei in Saarbrücken mitteilte, muss die Ministerpräsidentin über das Wochenende im Krankenhaus bleiben. Es seien noch weitere Untersuchungen geplant. Am Montag oder Dienstag soll sie voraussichtlich entlassen werden. Der Fahrer und ein Personenschützer konnten bereits heute das Krankenhaus verlassen. Ein weiterer Personenschützer muss ebenfalls über das Wochenende in der Klinik bleiben.

Über dieses Thema wurde auch in den Hörfunknachrichten vom 12.01.2018 berichtet.

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