Flutopfer in Tsholtsho - Simbabwe (Foto: dpa)

Simbabwe- nach der Dürre kam die Flut

  03.03.2017 | 14:25 Uhr

Seit Dezember gingen in Simbabwe im südlichen Afrikas sintflutartige Regenfälle nieder - mit verheerenden Folgen. Das Afrika-Projekt von Dr. Schales hat mit einer Soforthilfe-Aktion Kinder in einem besonders betroffenen Gebiet unterstützt.

Während zurzeit am Horn von Afrika eine extreme Dürre herrscht, regnet es in Simbabwe seit drei Monaten fast ununterbrochen. Hunderte Menschen kamen im Hochwasser bereits ums Leben, Brücken, Straßen und Häuser wurden durch die Fluten zerstört, Tausende haben ihre Häuser verloren. Präsident Robert Mugabe hat die Flut zu einer nationalen Katastrophe erklärt.

Besonders betroffen in dem Land ist die Region Matabeleland Nord. Dort versucht zurzeit das Afrika-Projekt von Dr. Schales zusammen mit anderen Organisationen den Menschen zu helfen. Mit kleinen Trucks versuchen Mitarbeiter des Projektes die Kinder der Sipheba-Highschool in Tsholtsho mit Nahrungsmittel zu versorgen. Die Kinder werden dort zurzeit in einem Zelt unterrichtet, das ihnen nachts als Schlafsaal dient.

Mediathek: SR 3-Interview

"Ich staune über diese Menschen"
Audio, SR 3 - Interview, Michael Friemel, 04.03.2017, Länge: 4:11 Min.]
"Ich staune über diese Menschen"
Moderator Michael Friemel hat mit Oliver Schales im Studio und mit Dr. Schales via Telefon über die Lage vor Ort in Simbabwe gesprochen.

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