Krimitipp (Foto: dpa)

Jules Vitrac: "Der Teufel von Eguisheim“

Ulli Wagner  

"Der Teufel von Eguisheim“ - so heißt der zweite Elasskrimi von Jules Vitrac, alias Veronika Rusch. Wieder läuft das ungleiche Ermittlerduo Kreydenweiss und Bato zur Hochform auf. Ihr mit vielen "Bei-Geschichten" gespickter Fall führt sie dieses Mal in Batos Heimatort Eguisheim. Unser SR 3- Krimitipp der Woche.

Der wöchentliche Krimitipp auf SR 3 im "Samstagabend" - live zu hören immer in der Stunde zwischen 18.00 und 19.00 Uhr und dann dienstags nochmal in den "Bunten Funkminuten".


Audio

Krimitipp: Jules Vitrac: "Der Teufel von Eguisheim“
Audio [SR 3, (c) SR, 14.04.2018, Länge: 03:35 Min.]
Krimitipp: Jules Vitrac: "Der Teufel von Eguisheim“

Jules Vitrac
"Der Teufel von Eguisheim"

Rohwolt Verlag
TB, 368 Seiten
Erscheinungsdatum: 20. Februar 2018
ISBN: 978-3-644-40234-8
Preis: 9,99 Euro
E-Book: 9,99 Euro


Fazit


Krimigespräch: "In dem Krimi steckt sehr viel Elass drin"
Audio [SR 3, Krimigespräch: Ulli Wagner, 17.04.2018, Länge: 02:22 Min.]
Krimigespräch: "In dem Krimi steckt sehr viel Elass drin"

"Der Teufel von Eguisheim“ hat eine ganz außergewöhnliche Kriminalhandlung, spielt mit ur-alten Ängsten und liefert uns zusätzlich wunderbare, teils skurrile "Bei-Geschichten“. Obendrein laufen Kreydenweiss und Bato, dieses ungleiche Ermittlerteam zwischen Intuition und Struktur, in diesem  zweiten Elsass-Krimi von Jules Vitrac zur Hochform auf. Sie gehen ganz eigene Wege, sind erfrischend anders und angenehm bodenständig zugleich. Sehr sympathisch und sehr zu empfehlen – Elsass eben!

Ulli Wagner


Die Autorin


Veronika Rusch, alias Jules Vitrac (Foto: Susie Knoll / Random House Verlagsgruppe)

Jules Vitrac

Jules Vitrac ist ein Pseudonym. Es war ein geschlossenes, als 2016 der erste Vitrac-Krimi "Mord im Elsass“ erschien, also es gab kein Autorenfoto und nur Eingeweihte wussten wer sich dahinter verbarg.

Inzwischen ist das Geheimnis gelüftet und das Pseudonym ein offenes: hinter Jules Vitrac steckt die Juristin und Schriftstellerin Veronika Rusch. Sie ist Jahrgang 68, stammt aus Garmisch-Partenkirchen und lebt auch heute noch dort mit ihrer Familie.

2008 hat Veronika Rusch unter dem Pseudonym Fiona Blum ihren ersten Krimi veröffentlicht: "Das Gesetz der Wölfe“ war der Auftakt einer Reihe um die Münchner Anwältin Clara Niklas.

Unter diesem Namen schreibt sie auch klassische Prosa und als Jules Vitrac eben ihre Elsass-Krimis rund um Chef de Police Céleste Kreydenweiss und Brigadier Luc Bato. Er stammt aus den Vogesen, sie aus Eguisheim, wo die beiden die Police Municipale bilden und wo auch der zweite Krimi dieser Reihe, "Der Teufel von Eguisheim“, spielt.  Unter ihrem Alias Jules Vitrac tritt Veronika Rusch am 17. April auch im Rahmen der Literaturtage Saar aus – und zwar um 19 Uhr 30 im Lesecafé der Stadtbibliothek Saarbrücken.

Ulli Wagner


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