"Der unendliche Garten" im Centre Pompidou Metz

Barbara Grech   17.03.2017 | 11:40 Uhr

Es sprießt und blüht auf zwei Etagen des Kunstmuseums Centre Pompidou in Metz. Im realen wie im metaphorischen Sinne. Mit der Ausstellung „der unendliche Garten, le jardin infini“ will die Direktorin des Museums, Emma Lavigne, die große Anziehungskraft des Gartens auf Künstler aus allen Epochen verdeutlichen.

"Der unendliche Garten" im Centre Pompidou Metz
Audio [SR 3, (c) SR - Barbara Grech, 17.03.2017, Länge: 04:01 Min.]
"Der unendliche Garten" im Centre Pompidou Metz

Der Garten und die Kunst sind spätestens seit den berühmten Seerosen von Giverny, die Claude Monet gemalt hat, ein Renner beim Publikum. Im Centre Pompidou in Metz wird Rhododendron zum Unkraut erklärt und übergroße künstliche Fliegenpilze laden zum metaphorischen Pilzesammeln ein. Der unendliche Garten der Kunst zieht sich über zwei Ebenen des Museums und reicht von Giverny bis nach Amazonien. Bohnenpflanzen wachsen in einer Installation von Hans Haacke in das Panorama-Fenster des Kunsttempels und Ernesto Neto verbaut allerlei Materialien zu seiner flower crystal power.

Prominente Namen

Werke von über 80 Künstlern, darunter so prominente Namen wie Claude Monet, Pierre Bonnard und Salvador Dali, aber auch zeitgenössische Künstler wie Peter Fischli und David Weiss, Mario Merz oder Richard Long werden im Centre Pompidou in Metz gezeigt. Darüber hinaus werden in der Stadt Gärten von Künstlern gestaltet. Die Ausstellung „der unendliche Garten“ im Centre Pompidou Metz ist noch bis zum 28. August dort zu sehen.

Im Internet: http://www.centrepompidou-metz.fr/de/unendlicher-garten-von-giverny-bis-amazonien

Über dieses Thema wurde auch in der Region am Mittag auf SR 3 Saarlandwelle berichtet.

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