ICE und TGV am Bahnsteig (Foto: Daniel Weiland)

Zukunftssicherer Fernverkehr gefordert

  16.06.2017 | 15:07 Uhr

Die Saarbrücker Oberbürgermeisterin Britz (SPD) fordert eine zukunftssichere Fernverkehrsanbindung für die Landeshauptstadt. Anlass der "Saarbrücker Erklärung" ist das zehnjährige Jubiläum der ICE/TGV-Hochgeschwindigkeitsverbindung Frankfurt – Saarbrücken – Paris.

„Die Qualität der Anbindung an nationale und europäische Schienenfernverkehrsnetze ist entscheidend für die Attraktivität und Entwicklung unseres Wirtschaftsraums“, erklärte Oberbürgermeisterin Charlotte Britz.

Deshalb sei es wichtig, dass die Fernverkehrsanbindungen und die schnelle Erreichbarkeit der Landeshauptstadt und der gesamten Wirtschaftsregion langfristig gesichert und nach Möglichkeit weiter ausgebaut würden. So fordern Britz und zahlreiche Vertreter aus Politk, Bildung und Wirtschaft in der "Saarbrücker Erklärung", dass die Verkehrsdrehkreuze Frankfurt, Stuttgart, Leipzig und München auch künftig mehrmals täglich ohne Umstieg erreichbar bleiben.

Unterstützung vom Land

Auch das Land unterstützt die Forderungen. „Das Saarland und Rheinland-Pfalz sehen auch den Bund am Zug und treten gemeinsam dafür ein, die auf deutscher Seite notwendigen Ausbaumaßnahmen zur Fahrzeitreduzierung auf der Nordstrecke über Saarbrücken endlich umzusetzen“, so Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger (SPD). Sie sei auf Initiative der beiden Länder auch in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen worden, wenn zunächst auch nur als ‚potentieller Bedarf‘.“

Die Saarbrücker Erklärung richtet sich an die Bundesregierung, die saarländische Landesregierung, die Deutsche Bahn, die französische „Société nationale des chemins de fer français“ (SNCF) sowie Alleo, die Tochtergesellschaft der Deutschen Bahn und der SNCF.

Über dieses Thema wurde auch in den Hörfunknachrichten vom 16.06.2017 berichtet.

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