Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka übergibt den CeBIT Innovation Award (Foto: Deutsche Messe (DMAG))

Saarbrücker Forscher ausgezeichnet

  20.03.2017 | 12:01 Uhr

Ein Saarbrücker Forscherteam hat auf der Cebit den dritten Preis beim Innovation Award erhalten. Forscher von der Saarbrücker Backes-SRT-GmbH wurden mit der Auszeichnung für eine Anwendung geehrt, die separate Diensthandys überflüssig machen könnte.

Aus dem All auf die Straße?
Audio [SR 3, 20.03.2017, Länge: 03:02 Min.]
Aus dem All auf die Straße?

Das Entwicklerteam um Fabian Bendun, Sven Obser und Philipp von Styp-Rekowsky hat den dritten Preis beim diesjährigen Cebit Innovation Award gewonnen. Er ist dotiert mit 20.000 Euro. Ihre Anwendung SYOD (Secure Your Own Device) gibt Handynutzern die Möglichkeit, private und geschäftliche Daten und Apps auf einem einzigen Endgerät zu nutzen.

Statt also aus Sicherheitsgründen ein Firmenhandy und ein privates Gerät nutzen zu müssen, kann der Anwender auf seinem Gerät zwischen einem privaten und einem geschäftlichen Nutzungsmodus wechseln. Grundlage dafür ist die "Boxify-Technologie". Entwickelt haben die Forscher ihre Anwendung im Rahmen ihrer Arbeit für die Backes-SRT GmbH in Saarbrücken.

Was ist der Innovation Award?

Der Cebit Innovation Award ist bereits zum fünften Mal verliehen worden. Er wurde 2013 ins Leben gerufen, um dem IT-Nachwuchs zu helfen, Entwicklungen zur Marktreife zu bringen. "Was vor fünf Jahren als innovativer Preis für den deutschen IT-Nachwuchs begann, hat sich inzwischen zu einem Schaufenster für anwendungsoriente Innovationen aus Hochschulen, Laboren und Start-Ups entwickelt," betont der Vorstand der Deutschen Messe, Oliver Frese.

Die Cebit ist am Montag in Hannover eröffnet worden. Aus dem Saarland sind über 30 Unternehmen und Forschungsinstitute in diesem Jahr vor Ort.

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