Autorin Marie Darrieussecq (Foto: Sabine Schmidt-Matt)

Fremde Freunde in Saarbrücken

 

Termin: 09.03.2017 19:00

Ort: Konferenzgebäude des Saarländischen Rundfunks, Halberg, Saarbrücken

Eintritt frei

Lesung und Gespräch mit Ingo Schulze, Marie Darrieussecq und Noëlle Revaz

Moderation: Ralph Schock (SR 2 KulturRadio) und Nicole Bary

Die Veranstaltung findet im Rahmen von „Frankfurt auf Französisch – Frankreich Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2017“ statt. Mitveranstalter ist das Institut français Deutschland.

Dieser Abend ist einer von insgesamt 6 Veranstaltungen in der Reihe FREMDE FREUNDE, die von Nicole Bary kuratiert wird.


Buchcover Ingo Schulze "Adam und Evelyn" (Foto: Berlin Verlag)
Buchcover Ingo Schulze "Adam und Evelyn" (Foto: Berlin Verlag)

INGO SCHULZE
Ingo Schulze wurde 1962 in Dresden geboren. Im September 1988 wurde er Dramaturg am Landestheater Altenburg. Im Februar 1990 schied er aus, um das „Altenburger Wochenblatt – die unabhängige Zeitung für das Altenburger Land“ und später den „Anzeiger“, eine Anzeigenzeitung, zu gründen. Die Handlung seiner Romane "Neue Leben" (Berlin, 2005) und "Adam und Evelyn" ("Adam et Evelyne", übersetzt von Alain Lance und Renate Lance-Otterbein, Fayard, 2011) spielt in der Wendezeit.
Sein Bildband "Wirklich, wir können nur unsere Bilder sprechen lassen – KunstGeschichten" (zusammen mit Christine Traber, Hanser Verlag, 2015) versammelt Geschichten über Kunstwerke, die Figuren aus den Bildern zum Sprechen bringen – eine Art, Kunst und Kunstgeschichte für Jugendliche lebendig zu machen.


Buchcover Marie Darrieussecq "Man muss die Männer sehr lieben" (Foto: Carl Hanser Verlag)
Buchcover Marie Darrieussecq "Man muss die Männer sehr lieben" (Foto: Carl Hanser Verlag)

MARIE DARRIEUSSECQ
Die 1969 in Frankreich geborene Schriftstellerin Marie Darrieussecq studierte Literaturwissenschaft an der École Normale Supérieure in Paris, promovierte 1997 und widmete sich dann dem Schreiben. Bereits mit ihrem ersten veröffentlichten Roman wurde sie bekannt ("Truismes", P.O.L., 1996; 1997 im Hanser Verlag unter dem Titel "Schweinerei" erschienen, Übersetzung von Frank Heibert).
Für ihren Roman "Il faut beaucoup aimer les hommes" (P.O.L., 2013; "Man muss die Männer sehr lieben", Übersetzung von Patricia Klobusiczky, Hanser, München, 2015) wurde ihr der  Prix Médicis zugesprochen. Ihr letztes Buch "Être ici est une splendeur. Vie de Paula M. Becker" (P.O.L., 2016) erzählt vom Leben der Malerin Paula Modersohn-Becker (1876-1907).


Buchcover Noëlle Revaz "Das unendliche Buch" (Foto: Wallstein Verlag)
Buchcover Noëlle Revaz "Das unendliche Buch" (Foto: Wallstein Verlag)

NOËLLE REVAZ
Noëlle Revaz, 1968 geboren, lebt in der Schweiz. Sie schreibt Romane, Kurzgeschichten, sowie Hörspiele und Fernsehsketche. Für ihren ersten Roman, "Rapport aux bêtes" (Gallimard, 2002; "Von wegen den Tieren", Übersetzung von Andreas Münzer, Engeler Verlag, 2004), den Monolog eines Bauern in ungehobelter Sprache, wurde sie mit dem Preis der Schillerstiftung ausgezeichnet.
2009 folgte der Roman "Efina" (Gallimard), der eine außergewöhnliche Liebe zwischen einem Schauspieler und einer seiner Bewunderinnen zum Thema hat. Zuletzt veröffentlichte Noëlle Revaz "L'infini livre" (Éditions Zoé, 2014), dessen Fokus die Allmacht des Internets und der Bildschirme auf Kosten des Schreibens und der Kunst ist. Der Roman erscheint im März 2017 im Wallstein Verlag ("Das unendliche Buch", Übersetzung von Ralf Pannowitsch).


Im Radio:

Die Lesung wird von SR 2 KulturRadio aufgezeichent und am 14. März 2017 ab 20.04 Uhr in der Sendung Literatur im Gespräch ausgestrahlt.

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