Kongo: Viele Interessen von außen mit wenig Interesse an Stabilität

Viele Interessen von außen mit wenig Interesse an Stabilität

Ein Interview mit Ulrich Delius von der "Gesellschaft für bedrohte Völker" zur Regierungskrise im Kongo

Uli Hauck   03.01.2018 | 12:05 Uhr

Die Amtszeit des kongolesischen Präsidenten Kabila ist bereits 2016 abgelaufen - doch der ist nicht bereit, seinen Posten zu räumen. Deshalb haben katholische Bürgerrechtler zu Protesten aufgerufen. Dabei wurden sieben Demonstranten von Sicherheitskräften getötet. Ulrich Delius, Direktor der "Gesellschaft für bedrohte Völker", erklärt im SR 2-Interview, dass das Problem vor allem darin liege, dass es im Kongo seit Jahren keine stabilen Regierungsverhältnisse gebe und dass die Glaubwürdigkeit des Präsidenten und auch der Opposition dahin sei. Außerdem spielten Interesse der Nachbarländer eine große Rolle.

Kongolesische Sicherheitskräfte verfolgen Demonstranten (Foto: dpa)
Kongolesische Sicherheitskräfte verfolgen Demonstranten (Foto: dpa)

Hintergrund:

Über dieses Thema wurde in der Sendung "Bilanz am Mittag" vom 03.01.2018 auf SR 2 KulturRadio berichtet.

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