Ein Gespräch mit der Chefredakteurin der deutschen Charlie Hebdo

Ein Gespräch mit der Chefredakteurin der deutschen Charlie Hebdo

Bianca Schwarz   20.04.2017 | 16:04 Uhr

Das Interesse an den französichen Präsidentschaftswahlen am kommenden Wochenende ist groß. Ein Wahlsieg von Marine Le Pen könnte für die EU zum Desaster werden. Affären und Skandale prägen den Wahlkampf. Für die Macher der Satirezeitschrift Charlie Hebdo gehören Vorwürfe dieser Art zum Alltag. Über den französischen Wahlkampf und Charlie Hebdo hat Bianca Schwarz mit Minka Schneider, der Chefredakteurin der deutschen Charlie Hebdo, gesprochen.

Kurz vor der Wahl in Frankreich ist eine neue Ausgabe der deutschen Charlie Hebdo erschienen. Im Fokus der Satirezeitschrift stehen vor allem die beiden Präsidentschaftskandidaten Marine Le Pen und François Fillon. Die Vorsitzende des rechtsextremen Front National und ihre Anhänger müssen damit leben, nach einem Auftritt in Perpignon mit dem Ku-Klux-Klan verglichen zu werden. Der konservative Fillon steht wegen Beschäftigung seiner Familie auf Staatskosten und Beteuerung seiner Unschuld weiter unter Beschuss.

Charlie-Hebdo-Chefredakteurin Minka Schneider spricht im Interview mit SR 2 KulturRadio außerdem darüber, warum viele Franzosen glauben, die Wahl zwischen „Pest und Cholera“ zu haben, unentschlossene Wähler und strategische Wahlüberlegungen.

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