Lotte Goslar (Foto: Arno Burgi/dpa)

Der Geburtstag der Tänzerin Lotte Goslar

ZeitZeichen: 27. Februar 1907

 

Sendung: Montag 27.02.2017 9.05 bis 9.20 Uhr

Marylin Monroe lernte bei ihr tanzen und Charles Laughton lehrte sie gehen. "Ich will das Wesentliche tanzen" war das Lebensmotto der deutsch-amerikanischen Tänzerin Lotte Goslar.

„Tänzerin Goslar, höchst komisch“, notierte Klaus Mann am 1. Januar 1934 nach der Premiere des zweiten Schweizer Exilprogramms des politischen Kabaretts „Die Pfeffermühle“ in seinem Tagebuch. In Deutschland galt sie als Ausnahmekünstlerin, die Pantomime, Clownerie, modernen Ausdruckstanz und expressive Körperbewegung zu einer einzigartigen poetischen Darstellung verschmolz. Die 1907 in Dresden geborene Tänzerin, der „weibliche Chaplin“, ging früh ins Exil und lebte über sechs Jahrzehnte in den USA, wo sie mit Bertolt Brecht und als Tanzpädagogin arbeitete und ihren „Pantomime Circus“ gründete, der rund um den Globus Triumphe feierte.

Von Veronika Bock und Ulrich Biermann


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"ZeitZeichen"

Montag bis Freitag um 9.05 Uhr auf SR 2 KulturRadio

Seit über 40 Jahren ist die Sendung "ZeitZeichen" eine feste Institution in der deutschen Radiolandschaft. Mit erzählerischer Kraft, analytischer Brillanz und publizistischer Kompetenz erinnert das "ZeitZeichen" an wichtige Daten und Ereignisse. Dabei geht nicht nur um Geschichte, Politik, Kunst und Kultur, sondern auch das Alltägliche, bis hin zum Skurrilen.

Neben dem aufwändig komponierten Beitrag sind im 15-minütigen "ZeitZeichen" alle Darstellungs- und Stilformen des Hörfunks zu erleben, von der reinen O-Ton-Collage über die Reportage bis hin zum Mini-Hörspiel.

Das ZeitZeichen ist eine Kooperation von SR 2 KulturRadio mit dem Westdeutschen Rundfunk.

Redaktion SR: Peter Weitzmann
Redaktion WDR: Michael Rüger

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