Carl Spitzweg - Der arme Poet (Foto: dpa/Neue Pinakothek München/Carl Spitzweg)

"Sorry, alles schon weg"

Wovon Künstler leben (müssen)

Von Katrin Albinus  

Sendung: Samstag 10.02.2018 9.05 bis 9.30 Uhr

Was wäre die Welt ohne Bücher, Filme, Gemälde oder ohne Musik – kurz, ohne Kunst?

Mit Sicherheit ein ziemlich langweiliger Ort. Trotzdem verdienen Künstler meist nicht einmal den Mindestlohn. Ist in unserer Gesellschaft Kunst nichts wert?

Arme Künstler gab es zu allen Zeiten, nicht nur als Gegenstand in der Kunst, sondern auch im wahren Leben: Mozart und Vivaldi starben arm, die Schriftsteller Karl Philipp Moritz und Franz Kafka, ebenso wie Van Gogh, Rembrandt und Gauguin. In ihren Biografien ist nachzulesen, dass das Leben als armer Künstler sich nicht nur in ekstatischen Höhen an der Seite von Gott abspielt, sondern einem unten auf der Erde auch sehr zusetzen kann. Das ist heute nicht anders als damals.


HörStoff

Samstags von 9.05  bis 9.30 Uhr auf SR 2 KulturRadio

Die Sendereihe beschäftigt sich mit Themen an den Schnittstellen von Religion, Kultur und Gesellschaft.

In den Features und Reportagen geht es um

  • Fragen von Lebenssinn, Glauben und Spiritualität

  • gesellschaftliche, kulturelle und wissenschaftliche Entwicklungen und Veränderungen

  • Fragen der Philosophie, Theologie, Moral und Ethik

  • die Auswirkungen einer globalisierten Welt auf den Alltag der Menschen

Sie finden die jeweils aktuelle HörStoff-Sendung kurze Zeit nach ihrer Ausstrahlung auch in der SR-Mediathek.

Verantwortlich: Ursula Thilmany-Johannsen, Thomas Bimesdörfer

Kontakt: hoerstoff@sr.de


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