Gelebte "Zedaka" - 100 Jahre Zentralwohlfahrtsstelle der Juden

Gelebte "Zedaka"

100 Jahre Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland

Von Susanne von Schenck  

Sendung: Samstag 09.09.2017 9.05 bis 9.30 Uhr

„Das Gewissen ruft“ – dieser Aufruf der Frauenrechtlerin Bertha Pappenheim stand im Jahr 1917 am Anfang der Gründung der Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden.

Die Aktivitäten jüdischer Wohlfahrt sollten gebündelt werden. Die bewegte Geschichte der „Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland“ reicht vom Kaiserreich über die Auslöschung durch die Nationalsozialisten, von der Neugründung 1951 bis in die Gegenwart. Ein Begriff stand immer im Zentrum:  Zedaka - Wohltätigkeit. In der jüdischen Tradition spielt sie eine wichtige Rolle.

Eine große Herausforderung in den letzten Jahren war die Integration jüdischer Zuwanderer, die Anfang der 1990er Jahre aus der ehemaligen Sowjetunion nach Deutschland kamen. Den meisten waren jüdische Kultur und Religion fremd. Heute nehmen Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus wieder zu – die ZWST steuert dagegen, beispielsweise mit Bildungs- und Jugendarbeit.

 


HörStoff

Samstags von 9.05  bis 9.30 Uhr auf SR 2 KulturRadio

Die Sendereihe beschäftigt sich mit Themen an den Schnittstellen von Religion, Kultur und Gesellschaft.

In den Features und Reportagen geht es um

  • Fragen von Lebenssinn, Glauben und Spiritualität

  • gesellschaftliche, kulturelle und wissenschaftliche Entwicklungen und Veränderungen

  • Fragen der Philosophie, Theologie, Moral und Ethik

  • die Auswirkungen einer globalisierten Welt auf den Alltag der Menschen

Sie finden die jeweils aktuelle HörStoff-Sendung kurze Zeit nach ihrer Ausstrahlung auch in der SR-Mediathek.

Verantwortlich: Ursula Thilmany-Johannsen, Thomas Bimesdörfer

Kontakt: hoerstoff@sr.de


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