Ikarus und Valium, Prosen von Alois Brandstetter

  20.11.2006 | 08:15 Uhr

Prosen von Alois Brandstetter (1968) Alois Brandsetter liest Kurzprosa.

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Ikarus und Valium, Prosen von Alois Brandstetter (1968)

"hausfranzl ist ein fester ausdruck für jene brauchtumsbestimmten personen in unseren bauerndörfern deren altererbte aufgabe es war bei sonnigem wetter auf der bank vor dem haus zu sitzen bei schlechtem und regnerischem aber hinter den kleinen fenstern der stube und gegen die karawanken nach norden somit zu schauen und solcherart türkengefahr schauer und witterungsunbill vom hofe fernzuhalten" 

Zur Person

Alois Brandstetter ist 1938 in Pichl, Oberösterreich, geboren. Er studierte in Wien Germanistik und Geschichte und promovierte dort 1962. Von 1963 bis 1970 war er Assistent an der Universität des Saarlandes. 1970 habilitierte er sich mit der Schrift "Prosaauflösung. Studien zur Rezeption der höfischen Epik im frühneuhochdeutschen Prosaroman". 1971 war er Wissenschaftlicher Rat, 1972 bis 1974 Professor für Altgermanistik in Saarbrücken.

Er ist seit 1974 Professor für Deutsche Philologie an der Universität Klagenfurt. Seit 1969 veröffentlicht er Kurzprosa und Romane, auch ein Theaterstück.

Für sein literarisches Werk erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, darunter 2005 den Adalbert-Stifter-Preis des Landes Oberösterreich.

Die Sendung: Alois Brandsetter liest Kurzprosa.
Aufnahme: 24. 7. 1968, Funkhaus Halberg, RT 1
Aufnahmeleitung: Gerd Güth
Erstsendung: 3. 10. 1968, 20.00-20.50 Uhr, SR 2, Reihe "Donnerstagsstudio Literatur"

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