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„Let-it-be-Listen” statt „To-do-Listen”

  01.09.2017 | 11:53 Uhr

Statt seine "To-do"-Liste immer voller zu knallen, rät Zeitforscher Jonas Geißler zu "Let-it-be"-Listen. Darauf sollen eben nicht die Dinge in den Fokus gerückt werden, die noch erledigt werden müssen. Dinge einfach weglassen und entrümpeln kann unglaublich befreiend sein.

Stress als Volkskrankheit

Laut einer Studie der Techniker Krankenkasse aus dem Jahr 2016 fühlen sich fast zwei von drei Saarländern durch Stress belastet. Die Befragten nennen vor allem hohe Selbstansprüche, den Beruf und zu viele Termine in der Freizeit als Gründe. Und gerade das scheint den Menschen in Deutschland in den letzten Jahren schwerzufallen. Die richtige Kombination mit dem Arbeitsalltag stelle viele Leute vor Probleme.

Zeitforscher rät zu „Let-it-be-Listen” statt „To-do-Listen”

Der Münchner Zeitforscher Jonas Geißler rät dazu, mehr vermeintlich wichtige Dinge im Leben wegzulassen und die "To-do-Listen" durch "Let-it-be-Listen" zu ersetzen. Darauf sollen eben nicht die Dinge in den Fokus gerückt werden, die noch erledigt werden müssen. Diese neue Perspektive könne dabei helfen, entspannter in den Alltag hineinzukommen. Wichtig sei, dass man das, was man sich vorgenommen hat, dann auch tatsächlich sein lässt. Im Selbstversuch kann dieser Rat tatsächlich unglaublich befreiend sein.

Es gibt Situationen und Lebensumstände, da kann man nicht einfach etwas weglassen und weniger machen. Doch spätestens, wenn man das Gefühl hat im "Freizeitstress" zu versinken, sollte man die Notbremse ziehen.

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