Orchestral Manoeuvres In The Dark  (Foto: SR)

OMD und die 'Strafe des Luxus'

  13.09.2017 | 19:55 Uhr

Seit knapp 40 Jahren machen sie Musik und fühlen sich in diesem Metier heute besser denn je. Gerade haben sie ihr neuestes Album fertiggestellt: The Punishment of Luxury

Orchestral Manoeuvres in the Dark oder kurz: OMD - 2013 waren Andy McClusky und Paul Humphreys bei SR 1 Unplugged zu Gast. Und haben mit ihren Hits mehr als begeistert.

Videos: OMD bei SR 1 Unplugged
Sailing on the seven seas

Und auch das wird die Fans freuen: Es gibt neue Songs der legendären Band! Mit "The Punishment of Luxury“ haben OMD gerade ihr 13. Album veröffentlicht!

OMD oder Orchestral Manoeuvres in the Dark gibt's inzwischen schon seit fast 40 Jahren. Andy McClusky und Paul Humphreys sind die beiden Macher der Band. Die hat sich 1978 in London gegründet. Anfang der 80er Jahre begann dann die Erfolgsstory der britischen Popgruppe mit Hits wie Maid of Orleans oder Joan of Arc.

"Wir waren immer eine Band, die an ihre Musik geglaubt hat," beschreibt Andy die OMD-Karriere im Rückblick. "Wir haben Platten immer nur für uns gemacht, und nie für andere Leute. Damit ging es in der Karriere zwar auf und ab, aber wir haben so in gewisser Weise unsere Integrität behalten."

Auch in den USA waren OMD sehr erfolgreich, dort waren sie auch oft unterwegs - und genau deshalb hatten sie wenig Zeit, sich weiterzuentwickeln, trotz des Erfolges. Paul bereut das inzwischen, aber damals hatten sie keine große Wahl. Wenn die Plattenfirma Songs haben wollte, mussten sie liefern, auch wenn sie mit dem einen oder anderen Song nicht so zufrieden waren, und auch nicht immer mit der Musikrichtung, in die man sie gedrängt hat. Die Musik wurde zum Job. Und darunter litt ihre Qualität. Dennoch meint Paul heute: "Das Leben ist eine Reise. Manchmal nimmst du den falschen Weg. Aber ich glaube, jetzt sind wir wieder auf der richtigen Spur."

Und die führt sie auch auf nachdenkliche Wege. „The Punishment of Luxury“ - Die Strafe des Luxus - so haben sie ihr neues Album betitelt. Damit meinen sie, dass es uns heutzutage zwar viel besser geht als früher, dass uns unser Luxus aber nicht glücklicher macht.

Artikel mit anderen teilen