SR 1 Eisstockschießen

  09.02.2018 | 23:12 Uhr

Kalt war's am 9. Februar, aber das haben die Teams unserer kleinen Meisterschaft im Eisstockschießen kaum bemerkt. Beim härtesten aller Duelle haben sich Team Simin und Team Daniel nichts geschenkt. Am Ende siegte - vor allem der Spaß an der Freude!

Die Olympischen Winterspiele verblassen gegenüber dem SR 1 Eisstockschießen beim Eispalast am Saarbasar ! Dazu hatten wir am 9. Februar 2018 nicht nur unsere Moderatoren aufs Glatteis geschickt ...

Spannendes Match auf dem Eis
Audio
Spannendes Match auf dem Eis
SR 1 Reporter Franz Johann hat das fesselnde Geschehen mitverfolgt.

Auf dem Spielfeld:
Team Simin gegen Team Daniel

Simin Sadeghi und Daniel Simarro hatten jeweils noch drei SR 1 Hörer mit in ihr Team geholt. Zum Team Simin gehörten Frank Biehler aus Saarbrücken sowie Stefan Fink und Thomas Frei aus Quierschied. Im Team Daniel machten Volker Bacus aus Gehweiler, Martin Spang aus Heiligenwald und Saskia Schröder aus Saarbrücken mit - wie sich herausstellte, eine echt starke Mannschaft, und die lag dann auch von anfang an vorn! Fünf Runden lang!

Auf der anderen Seite : Die starke Fanbase von Team Simin, die mit leckeren Muffins für alle für beste Stimmung sorgte, aber auch mit Plakaten und Anfeuerungsrufen ihre Mannschaft immer weiter anspornte - und die konnte im letzten Durchgang das Blatt tatsächlich noch wenden...

Ja, Team Simin konnte am Ende mit 11 : 10 Punkten einen knappen Sieg für sich verbuchen. Doch im Grunde hatten alle Mitspieler den Sieg verdient.

Der Lohn fürs Mitmachen
Jeder Mitspieler des Siegerteams wurde mit einem 100-Euro-Einkaufsgutschein für den Saarbasar belohnt! Außerdem dürfen sich alle Teilnehmer auch noch über Freikarten fürs Eislaufen freuen!

Mann beim Eisstockschießen/Curling (Foto: imago/deutzmann)

Eisstockschießen - so geht's

Zwei Teams spielen gegeneinander
Mannschaftsstärke: 4 Mitspieler pro Team
Spieldauer pro Durchgang (Kehre): ca. 10 - 15 Minuten
Kehren pro Spiel: 4 - 8

Grundgedanke des Spiels ist es, die Eisstöcke so nah wie möglich an die Daube, das ist eine kleine schwarze Scheibe auf der Eisbahn, zu platzieren.

Die Daube ist der Zielpunkt. Sie befindet sich im "Haus", einem großen Zielrechteck auf dem Eis, und wird zu Spielbeginn auf der Hausmitte platziert. Falls ein Eisstock die Daube trifft und verschiebt, ergibt sich damit ein neuer “Zielort”. Die Daube bleibt also immer das Ziel.

Die Eisstöcke werden im Wechsel von den Mitspielern der jeweiligen Mannschaften geworfen. Jede Mannschaft hat 4 Würfe pro Durchgang (Kehre). Alle 8 geworfenen Eisstöcke bleiben dort liegen, wo sie zu Ruhe gekommen sind. Das soll so nah wie möglich an der Daube sein. Erlaubt ist aber auch, die Eisstöcke der gegnerischen Mannschaft wegzukicken, um sich damit einen Vorteil zu verschaffen. Das macht das Spiel unterhaltsam und spannend.

Nachdem jede Mannschaft 4 Mal geworfen hat, ist eine Kehre beendet und die Punkte der beiden Mannschaften werden notiert.

Punktevergabe

Die Mannschaft, deren Eisstock am nächsten an der Daube liegt, erhält drei Punkte. Sollte der zweitnächste Eisstock derselben Mannschaft gehören, erhält diese dafür einen weiteren Punkt. Das gleiche gilt auch für den dritten und vierten Eisstock. Sollte jedoch ein Eisstock der gegnerischen Mannschaft dazwischen liegen, fallen die zuvor genannten Zusatzpunkte weg.

Nachdem die Punkte für den ersten Durchgang notiert worden sind, wird mit dem nächsten Durchgang begonnen. Nach Ablauf der 4 Kehren (Durchgänge) werden die Punkte der einzelnen Durchgänge addiert.

Die Mannschaft mit der höchsten Punktzahl verlässt als Siegerteam das Eis!

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