Spielfiguren auf einem Kickertisch  (Foto: dpa/Ole Spata)

St. Wendel wird zum Tischfußball-Mekka

  11.09.2017 | 13:32 Uhr

Von Donnerstag bis Sonntag muss in St. Wendel das Runde ins Eckige. Zur Tischfußball World Series kommen rund 500 Kicker aus 209 Nationen ins Saarland, um die Besten der Besten zu küren. Einigen Saarländern werden gute Titelchancen eingeräumt.

An vier Wettkampftagen spielen die Kontrahenten in den Kategorien Herren, Damen, Senioren (Ü50), und Junioren (U18) 24 Titel untereinander aus. Zwar werden nicht ansatzweise Preisgelder wie beim echten Fußball ausgeschüttet. Ganz umsonst kommen die Tischkicker aber auch nicht nach St. Wendel. Nach Veranstalter-Angaben werden Preisgelder in Höhe von 30.000 Euro ausgespielt.

Gute Chancen auf Titel

Einigen Saarländern werden dabei besonders gute Chancen auf Spitzenplätze eingeräumt. So zählen Josef und Claus Cornelius vom OTC Ottweiler bei den Senioren zu den Favoriten. Die beiden Brüder haben in diesem Jahr bereits im Doppel das World Series-Turnier im französischen St. Quentin gewonnen und wollen auch in St. Wendel wieder abräumen.

Auch bei den Junioren ist das Saarland gut aufgestellt. Maurice Klaas vom TFC Roden und Kevin Schulz vom OTC Ottweiler sind die amtierenden Deutschen Meister und amtierenden Weltmeister in der Disziplin Speedball.

Die Wettkämpfe werden vom 14. bis 17. September im Sportzentrum St. Wendel ausgetragen. Die Spiele beginnen jeweils gegen 9.30 Uhr und enden gegen 20.00 Uhr mit den Finalspielen.

Über dieses Thema wurde auch in der Sendung Wir im Saarland - Grenzenlos vom 11.09.2017 berichtet.

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