Symbolbild: Ein Krankenpfleger auf der Station eines Krankenhauses  (Foto: dpa)

Verdi und Uniklinik vereinbaren weitere Gespräche

  10.05.2017 | 13:39 Uhr

Die Gewerkschaft Verdi und das Universitätsklinikum Homburg haben am Montag ihre Gespräche über eine Entlastung des Pflegepersonals begonnen. Grundlage dafür ist eine kurz vor der Landtagswahl geschlossene Vereinbarung, mit der ein Streik abgewendet werden konnte.

Konkrete Ergebnisse hat das erste Treffen zwischen Uniklinik und Gewerkschaft noch nicht gebracht - zunächst ging es darum, die unterschiedlichen Standpunkte auszutauschen. Verdi will nach eigenen Angaben Verbesserungen für alle Beschäftigungsgruppen bei Tag- und Nachtdiensten erreichen und über zusätzliche Stellen verhandeln.

Vorschlag Personalpool

Wie ein Sprecher dem SR im Vorfeld mitteilte, sollen zudem Bereitschaftsdienste sichergestellt und ältere Beschäftigte im Pflegedienst stärker entlastet werden. Außerdem schlägt die Gewerkschaft eine Pool-Lösung für mehr Pflegepersonal innerhalb des Uniklinikums vor. Immer dann, wenn besonders viel Pflegepersonal benötigt wird, soll jemand aus einem anderen Bereich einspringen können. Die Gespräche sollen nun zeitnah fortgesetzt werden.

Bereits Anfang Mai hatte sich Verdi mit Vertretern der Marienhaus- und Caritaskliniken zu Gesprächen getroffen. Thema war die Entlastung von Pflegekräften. Auch diese Gespräche sollen bald fortgesetzt werden.

Über dieses Thema wurde auch in den Hörfunknachrichten vom 10.05.2017 berichtet.

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