Brunnenbohrungen im Warndt (Foto: SR Fernsehen)

Trinkwasser im Warndt wird überwacht

  04.09.2017 | 20:13 Uhr

Das Umweltministerium hat im Warndt mit Brunnenbohrungen zur Kontrolle des Trinkwassers begonnen. Geplant sind insgesamt fünf Bohrstellen. Sie sollen bis zu 320 Meter tief reichen.

Ziel ist es, das Trinkwasserreservoir lückenlos zu überwachen. Mithilfe von Sonden könne so der Wasserstand und der Salzgehalt überwacht werden, erklärte Thomas Walter vom Umweltministerium. Dadurch soll eine Verunreinigung durch aufsteigendes Grubenwasser aus französischen Bergwerken verhindert werden.

Die Bohrungen sollen insgesamt 1,6 Millionen Euro kosten. Die Einrichtung jeder Messstelle dauert sechs bis acht Wochen. Die Brunnenbohrungen sollen im Februar 2018 abgeschlossen sein.

Über dieses Thema wurde auch im aktuellen bericht vom 04.09.2017 berichtet.

Artikel mit anderen teilen