Das Starterzentrum an der Saarbrücker Universität (Foto: Imago/Becker&Bredel)

Uni will Firmengründern mehr Raum bieten

  18.03.2017 | 10:41 Uhr

Die Saar-Uni will zusätzlichen Raum für Existenzgründer schaffen. Die vorhandenen Büroräume der drei Starterzentren seien "eigentlich immer ausgebucht", teilte die Hochschule dem SR mit. Es gebe dort auch Wartelisten.

Vor allem im IT-Bereich hat die Saarbrücker Universität einen exzellenten Ruf. Allerdings hatten Experten, darunter der renommierte Unternehmer August-Wilhelm Scheer, immer wieder beklagt, dass mehr dafür getan werden müsse, um die klugen Köpfe auch in der Region zu halten. Konkret fehle es im Umfeld der Universität beispielsweise an ausreichend Räumlichkeiten für Gründer.

Uni will zusätzliche Räume mieten

Weil die Büroräume der drei Starterzentren an der Uni regelmäßig voll sind, führt die Hochschule Wartelisten. Die dadurch entstehenden Wartezeiten stellten für Gründer aber ein großes Problem dar, teilte die Uni dem SR mit. Daher wolle sie zusätzlichen Raum für Gründer in der Nähe des Campus mieten.

Mit dem Land und mit der Stadt Saarbrücken seien bereits Gespräche über die Schaffung neuer Geschäftsräume geführt worden. Von 2012 bis 2016 wurden an der Uni insgesamt 111 Start-Ups gegründet.

Science-Parks gut ausgebucht

Neben den Starterzentren der Uni sind auch die beiden Science-Parks für Firmengründer am Saarbrücker Uni-Campus gut ausgebucht, wie die Strukturholding Saar bestätigte. Demnach ist der Science Park 1 derzeit zu 95 Prozent belegt, der Science Park 2 zu 90 Prozent. Im Science Park 1 haben neun Unternehmen Räume gemietet, im Science Park 2 sind es 29. Die Unternehmen haben insgesamt 420 Mitarbeiter. Nach SHS-Angaben können "alle Nachfragen bedient werden". Daher gebe es keine Notwendigkeit, die Science-Parks zu erweitern.

Über dieses Thema wurde auch in den Hörfunknachrichten vom 18.03.2017 berichtet.

Artikel mit anderen teilen