Christian Petry (Foto: Pasquale D'Angiolillo)

Petry fordert LSVS-Prüfung durch Rechnungshof

  05.02.2018 | 16:30 Uhr

Im Zusammenhang mit der Finanzaffäre beim LSVS hat der künftige Generalsekretär der Saar-SPD, Petry, eine neutrale Überprüfung durch den Landesrechnungshof gefordert. Die Gründung eines eigenen Untersuchungsausschusses hält er zunächst hingegen noch nicht für notwendig.

Interview: "Eine Prüfung von innen heraus ist nicht genug"
Audio [SR 3, Interview: Renate Wanninger, 05.02.2018, Länge: 03:47 Min.]
Interview: "Eine Prüfung von innen heraus ist nicht genug"

"Eine Überprüfung von innen heraus, wie sie zurzeit im Landessportverband stattfindet und eine Überprüfung der Fach- und Rechtsaufsicht, die einige Jahre nicht geprüft hatte, das ist nicht genug", sagte der SPD-Bundestagsabgeordnete Christian Petry am Montag im SR-Interview. Stattdessen schlägt er Transparenz und eine neutrale Überprüfung durch den Landesrechnungshof vor.  

Eigener U-Ausschuss zunächst nicht nötig

Die Einrichtung eines eigenen Untersuchungsausschusses fordert Petry zurzeit noch nicht. Zunächst genüge es ihm, wenn alle, die etwas zu den Vorfällen beim LSVS sagen könnten, vor dem zuständigen Ausschuss im Landtag sprechen dürften. Dafür müsste das Rede- oder Auskunftsverbot aufgehoben werden. Danach sei es bei Bedarf immer noch möglich, einen eigenen Untersuchungsausschuss zu gründen.

Video [aktueller bericht, 05.02.2018, Länge: 3:38 Min.]
Staatsanwaltschaft befragt Bouillon in LSVS-Affäre

Über dieses Thema wurde auch in der SR 3-Region vom 05.02.2018 berichtet.

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