Trierer Dom (Foto: imago/Rech)

Bischöfe zu Gast bei der Landesregierung

Uli Hauck   14.11.2017 | 16:50 Uhr

In den Kirchengemeinden des Saarlandes stehen große Veränderungen an. Grund dafür sind weniger Gläubige und Priester. Die Bistümer planen deshalb ihre Strukturen zu straffen. Am Dienstag waren die Bischöfe von Trier und Speyer deshalb zu Gast bei der saarländischen Landesregierung.

Audio [14.11.2017 | Dauer: 00:02:02 | SR 3 - Uli Hauck]
Von Strukturreformen und Ortskirchensteuer

Unmut gab es zuletzt besonders in Lebach. Dort will man nicht einer Großpfarrei Dillingen zugeordnet werden, stattdessen gemeinsam mit Eppelborn, Schmelz und Uchtelfangen selbst Großpfarrei werden. Bischof Ackermann macht Hoffnung. Der jetzige Vorschlag zu Lebach sei kein Dogma, am Freitag komme die nächste Überarbeitung.

Die Landesregierung war am künftigen Zuschnitt der Großgemeinden übrigens nicht direkt beteiligt. Lediglich auf Arbeitsebene hat man das Bistum bei den Reformplänen beraten. Grundsätzlich hat die Landesregierung Verständnis für den Neu-Zuschnitt der Pfarreien. Die umstrittene Ortskirchensteuer wird nur im Bistum Speyer erhoben und damit im Saarpfalz-Kreis. Nach Angaben des Speyerer Bischofs Wiesemann gebe es die Steuer bereits seit Jahrzehnten. Sie betrage zwischen fünf und sieben Euro und werde von rund 75 Prozent der Pfarreien im Bistum erhoben.

Video [aktueller bericht, 14.11.2017, Länge: 2:31 Min.]
Bischöfe zu Gast bei der Landesregierung

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