Ein Hausmodell auf Münzen. (Foto: dpa/empics)

Wohnen in Luxemburg wird immer teurer

  12.09.2017 | 10:18 Uhr

Über 90 Prozent der Einwohner in Luxemburg empfinden die Immobilienpreise in ihrem Land als teuer. Das geht aus einer Studie der Bank "ING-DiBa" hervor. Ein Ende der Preissteigerungen sehen die Befragten dabei nicht.

Untersucht wurden in der Studie 15 Länder. Dabei gaben in Luxemburg insgesamt 92 Prozent der Befragten an, dass die Immobilienpreise in ihrer Wohngegend als "teuer" oder "sehr teuer" empfunden werden. Und tatsächlich wird das Wohnen im Großherzogtum immer teurer.

Nach einem Bericht des „Luxemburger Wort“ sind die Immobilienpreise in den vergangenen Jahren immer weiter gestiegen. So habe 2016 der Durchschnittspreis für ein Einfamilienhaus 623.315 Euro betragen. Der Quadratmeterpreis eines bestehenden Appartements lag bei 4795 Euro. Bei Neubauten mussten die Käufer im Schnitt 6051 Euro pro Quadratmeter zahlen.

Befragte sehen kein Ende der Preissteigerungen

Ein weiteres Ergebnis der Studie: Mehr als ein Viertel der Befragten hat nach eigenen Angaben Schwierigkeiten, die Miete zu zahlen. Bei den Hausbesitzern räumten neun Prozent ein, dass die Raten für die Hypothek ihre finanziellen Mittel übersteigen.

Trotz der bisherigen Entwicklungen auf dem Immobilienmarkt ist ein Ende der Peissteigerungen für die Befragten aber nicht in Sicht. 86 Prozent der Luxemburger rechnen damit, dass die Preise in den nächsten zwölf Monaten noch weiter steigen werden. 2016 waren es noch 78 Prozent.

Über dieses Thema wurde auch in den Hörfunknachrichten vom 12.09.2017 berichtet.

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