Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) kommt am Ende der Koalitionsverhandlungen von CDU, CSU und SPD in die CDU-Parteizentrale, das Konrad-Adenauer-Haus. (Foto: dpa / Klaus-Dietmar Gabbert)

Maas bleibt wohl Justizminister

  07.02.2018 | 18:54 Uhr

Am Vormittag haben Union und SPD die GroKo-Verhandlungen abgeschlossen, nun steht bereits ein Teil der voraussichtlichen Posten fest. Der Saarländer Heiko Maas (SPD) soll demnach wohl Justizminister in der neuen Bundesregierung aus Union und SPD bleiben. Für den SPD-Politiker wäre es die zweite Amtszeit auf diesem Ministerposten.

Die SPD soll neben der Justiz fünf weitere Ministerien bekommen. Dazu gehören die drei Schlüsselressorts Auswärtiges Amt, Finanz- und Arbeitsministerium sowie das Familien- und das Umweltministerium.

Nahles neue Parteivorsitzende?

Parteichef Martin Schulz will offenbar das Amt des Außenministers übernehmen. Außerdem übergibt er bei Regierungseintritt den Parteivorsitz an Frakionschefin Andrea Nahles. Das hat Schulz auf einer Pressekonferenz der SPD im Willy-Brandt-Haus in Berlin bestätigt.

Als Finanzminister soll Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz ins Kabinett rücken. Das Arbeits- und Sozialministerium wird voraussichtlich an Fraktionsvize Eva Högl übergehen. Keinen Wechsel gibt es wohl hingegen im Justiz-, Familien- und im Umweltministerium. Sowohl Heiko Maas als auch Katarina Barley und Barabara Hendricks bleiben nach bisherigem Kenntnisstand im Amt.

Auch für die CDU bleibt ein Saarländer im künftigen Kabinett. Peter Altmaier soll in der neuen Regierung das Wirtschafts- und Energieministerium übernehmen.

Über dieses Thema wurde auch in den Hörfunknachrichten vom 07.02.2018 berichtet.

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