Das Rathaus in Perl (Foto: Pasquale D'Angiolillo)

Ultimatum für die Gemeinde Perl

Stephan Deppen / Onlinefassung: Rebecca Kaiser   11.01.2017 | 07:03 Uhr

Das Bildungsministerium hat die Gemeinde Perl erneut darauf hingewiesen, dass die räumliche Situation an der Grundschule nicht den Vorgaben des Landes entspreche. Der Platz war knapp geworden, nachdem Perl vor einem halben Jahr die Grundschule in Perl-Besch geschlossen hatte.

In dem Schreiben, das dem SR vorliegt, weist das Ministerium darauf hin, dass die derzeitige Raumsituation an der Grundschule Perl - so wörtlich: lediglich als zeitlich begrenzte Übergangsregelung akzeptiert wird.

Eine Erweiterung der Räumlichkeiten für die Freiwillige Ganztagsgrundschule in Perl ist unumgänglich. Gleichzeitig hat das Ministerium der Gemeinde eine Frist bis zum 3. Februar gesetzt, um darzulegen, wie die Raumnot behoben werden soll.

Die Raumsituation hatte sich zugespitzt, nachdem die Gemeinde ohne Rücksicht auf das Ministerium die Grundschuldependence im Ortsteil Besch geschlossen hatte. Mehrere Eingaben verschiedener Personen und Organisationen gegen die Entscheidung der Gemeinde Perl sind seit Monaten bei der Kommunalaufsicht anhängig.

Über dieses Thema wurde auch in den Hörfunk-Nachrichten vom 11.01.2017 berichtet.

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