Europafahne und Union Jack vor dem britischen Parlament. (Foto: dpa)

Exporteinbrüche im Saarland durch Brexit

Karin Mayer   10.10.2017 | 08:54 Uhr

Im ersten Halbjahr 2017 sind die Exporte aus dem Saarland nach Großbritannien um 13 Prozent gesunken. Das ist nach Angaben der Industrie- und Handelskammer des Saarlandes (IHK) eine Folge der Brexit-Entscheidung.

Der Brexit und die Saarwirtschaft
Audio [SR 3, Karin Mayer , 10.10.2017, Länge: 02:33 Min.]
Der Brexit und die Saarwirtschaft

IHK-Geschäftsführer Oliver Groll sagte dem SR, das betreffen vor allem die Autoindustrie. Die Lage für die saarländischen Unternehmen sei nach wie vor unsicher, dass sich die Lieferungen durch eventuelle Zölle verteuern könnten.

Nach IHK-Informationen haben sich Unternehmen teilweise aus dem britischen Markt zurückgezogen. Die Umsätze und damit die Exporte sinken zum Teil aber auch wechselkursbedingt.

Seit 2012 ist Großbritannien wichtigster Handelspartner für das Saarland. Im vergangenen Jahr wurden Waren im Wert von 2,3 Milliarden Euro nach Großbritannien geliefert.

Über dieses Thema wurde auch in der SR3-Rundschau vom 10.10.2017 berichtet.

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