Klinikum Winterberg (Foto: P. D'Angiolillo)

Diskussion um Notfallmedizin

  16.04.2018 | 20:47 Uhr

Die Landesregierung will sich dafür einsetzen, dass das Saarland bei der künftigen Notfallversorgung in Krankenhäusern eine Ausnahme bekommt. Wie das Gesundheitsministerium mitteilte, wollen sich Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) und Gesundheitsministerin Monika Bachmann (CDU) für eine sogenannte Länderöffnungsklausel aussprechen. So solle eine flächendeckende Versorgung gewährleistet werden.

Am Donnerstag soll der Gemeinsame Bundesausschuss unter der Leitung des Vorsitzenden Josef Hecken bestimmen, unter welchen Bedingungen ein Krankenhaus in Zukunft noch an der Versorgung teilnehmen kann.

Die Saarländische Krankenhausgesellschaft befürchtet, dass nur vier Kliniken im Saarland eine Notfallversorgung gewährleisten können, wenn das vorgelegte Konzept der Krankenkassen zum Tragen kommt.

Drei Stufen der Notfallversorgung

Das Konzept der Gesetzlichen Krankenkassen, sieht drei Stufen der stationären Notfallversorgung vor: Basis, erweitert und umfassend. Krankenhäuser, die zu keiner Stufe gehören, bekommen die Behandlung von Notfällen auch nicht mehr bezahlt.

Über dieses Thema wurde auch in den Hörfunknachrichten vom 16.04.2018 berichtet.

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