Ein Wohnungsschlüssel von Airbnb (Foto: dpa)

NGG sieht Probleme durch airbnb

Axel Burmeister   19.03.2017 | 12:50 Uhr

Wohnungen weltweit online buchen - diese Möglichkeit nutzen viele Urlauber und Geschäftsreisende über das Online-Portal von airbnb. Kritik kommt von der Gewerkschaft NGG. Sie befürchtet Nachteile unter anderem für das Gastgewerbe im Saarland.

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), Region Saar, hat die Stadt Saarbrücken aufgefordert, sich dem Thema „airbnb“ anzunehmen. Auf dem „Community-Marktplatz“ können weltweit Unterkünfte online angeboten oder gemietet werden. NGG-Geschäftsführer Mark Baumeister sagte, hier entstehe ein unregulierter Markt, der am Ende allen schade: den privaten Hotels und den Menschen, die auf der Suche nach bezahlbarem Wohnraum sind.

Neue Hotels als Chance

Die geplante Neuansiedlung dreier Hotels in Saarbrücken mit bis zu 1000 Betten sieht die NGG hingegen als Chance für Beschäftigte im Gastgewerbe. „In den neuen Hotels werden wir uns zudem zeitnah für Betriebsratswahlen einsetzen“, kündigte Baumeister an. Das wäre für die Hotels in Saarbrücken „eine echte Revolution“. Keines der bisherigen Häuser verfüge über einen Betriebsrat. Dies sei aus Sicht der Beschäftigten bisher ein Standortnachteil.

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