Christoph Butterwegge (Foto: dpa)

Präsidentschaftskandidat im Saarland

Janek Böffel   01.02.2017 | 20:48 Uhr

Christoph Butterwegge, Kandidat der Linkspartei für die Bundespräsidentenwahl am 12. Februar, kandidiert vor allem, um Themen zu setzen. Am Mittwoch trat er gemeinsam mit Oskar Lafontaine und Sarah Wagenknecht im Saarbrücker Schloss auf.

Soziale Gerechtigkeit und die Bekämpfung der Armut, das sind die zwei Kernthemen, die der Armutsforscher Christoph Butterwegge als Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten auf die Agenda setzen will. Gerade das Thema Armut finde in der öffentlichen Debatte zu wenig statt. Die Öffentlichkeit interessiere sich vor allem für die Armut in der Dritten Welt, doch auch in Deutschland gebe es Armut.

Video [aktueller bericht, 02.02.2017, Länge: 3:45 Min.]
Christoph Butterwegge zu Gast im Saarland

Einer von vier Kandidaten

Zudem erneuerte er in Saarbrücken seine Forderung nach einer stärkeren Besteuerung von hohen Einkommen und Aktiengewinnen. Nur so lasse sich auch die Armut der öffentlichen Hand, wie beispielsweise im Saarland, bekämpfen.

Butterwegge und der aussichtslose Kampf um das Bundespräsidentenamt
Audio [SR2 KulturRadio, 02.02.2017, Länge: 02:46 Min.]
Butterwegge und der aussichtslose Kampf um das Bundespräsidentenamt

Butterwegge ist einer von vier Kandidaten für die Präsidentenwahl am 12. Februar in Berlin. Es gilt aber als ausgemacht, dass der ehemalige Außenminister Frank-Walter Steinmeier als gemeinsamer Kandidat von CDU und SPD zum Nachfolger des amtierenden Bundespräsidenten Joachim Gauck gewählt wird.

Über dieses Thema wurde auch in den Hörfunknachrichten vom 01.02.2017 berichtet.

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