Bäume beugen sich im Sturm. (Foto: dpa)

Keine größeren Sturmschäden im Saarland

  14.09.2017 | 09:04 Uhr

Der Herbststurm "Sebastian" hat im Saarland bislang noch keine größeren Schäden verursacht. Es blieb bei umgestürzten Bäumen und abgebrochenen Ästen, verletzt wurde niemand. Die befürchteten Überschwemmungen sind größtenteils ausgeblieben.

Im Gegensatz zum Saarland hat der Sturm im Norden und Westen Deutschlands erheblichen Schaden angerichtet. Dort kamen nach Angaben der Polizei mindestens zwei Menschen ums Leben. Wie die Deutsche Bahn mitteilte, gibt es im Norden noch Behinderungen, weil Bäume auf die Gleise gefallen waren.

Für das Saarland und für Rheinland-Pfalz hatte der Deutsche Wetterdienst eine Unwetterwarnung herausgegeben, die mittlerweile aufgehoben wurde. Ein Sprecher der saarländischen Polizei sagte dem SR, bisher habe es aber keine größeren Probleme gegeben. Nach Angaben des Hochwassermeldedienstes gibt es aktuell für das Saarland - bis auf einen kleineren Abschnitt der Blies bei St. Wendel - keine Warnung für erhöhte Pegel.

Mehrere Schäden durch Sturmböen

Am Mittwoch hatten starke Windböen im Saarland mehrere Schäden verursacht. Polizei und Feuerwehr mussten bis zum Abend zu rund 30 Einsätzen ausrücken - vor allem wegen umgestürzter Bäume und abgebrochener Äste. Besonders betroffen war nach Angaben der Feuerwehr im Saarland der Landkreis St. Wendel. In Saarbrücken riss der Wind zudem ein Werbeplakat und eine Baustellenabsperrung um. Außerdem wurden in Saarbrücken-Schafbrücke zwei Pkw durch einen umgestürzten Baum schwer beschädigt. Verletzt wurde niemand.

Über dieses Thema wurde auch in den Hörfunknachrichten vom 14.09.2017 berichtet.

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