Der Saar-Hunsrück-Steig. (Foto: Projektbüro Saar-Hunsrück-Steig)

Schönster Fernwanderweg führt auch durchs Saarland

  09.08.2017 | 10:40 Uhr

Der Saar-Hunsrück-Steig ist Deutschlands schönster Fernwanderweg 2017. Das ist das Ergebnis einer bundesweiten Publikumsabstimmung der Zeitschrift "Wandermagazin". Der Wanderweg ist Teil der "Premium-Wanderregion Saar-Hunsrück", zu der unter anderem auch 111 Premium-Rundwege gehören.

Knapp 28.000 Wanderer haben sich an der Abstimmung beteiligt, bei der der Saar-Hunsrück-Steig zu Deutschlands schönstem Fernwanderweg des Jahres 2017 gewählt wurde. Er setzte sich mit großem Abstand gegenüber dem zweitplatzierten Frankensteig in Bayern und dem drittplatzierten Salzalpensteig in Bayern und Österreich durch.

Die Redaktion des Wandermagazins begründete die Auszeichnung mit dem Facettenreichtum des Weges: "Pittoreske Gassen, prachtvolle Herrenhäuser, einladende Winzerstuben, aber auch unberührte Orchideenwiesen, grandiose Weitblicke, wogende Wiesen und herrlicher Wald. Das alles stürmt schon auf den ersten Kilometern auf uns ein und es bleibt so!"

Video [aktueller bericht, 09.08.2017, Länge: ab Min. 19:01]
Nachrichten

Landschaftliche Vielfalt auf 27 Etappen

Wie sich der Saar-Hunsrück-Steig verändert
Audio [SR 2, Kai Schmieding, 10.08.2017, Länge: 02:01 Min.]
Wie sich der Saar-Hunsrück-Steig verändert

Der Saar-Hunsrück-Steig erhält die Auszeichnung bereits zum zweiten Mal. Schon im Jahr 2009 ging er als Sieger aus dem Wettbewerb hervor. Seitdem wurde er nach Perl an der Mosel und Boppard am Rhein verlängert und durchquert jetzt auf 410 Kilometern die ganze Region Saar-Hunsrück.

Dabei bietet der Weg nach Angaben des Projektbüros Saar-Hunsrück-Steig eine große landschaftliche Vielfalt. Mit 70 Prozent sei er der Fernwanderweg mit dem höchsten Naturwegeanteil in Europa. Der Saar-Hunsrück-Steig gehört zur "Premium-Wanderregion Saar-Hunsrück", zu der auch 111 Traumschleifen genannte Rundwege und drei Premiumspazierwanderwege gehören. Bis September soll es weitere sieben dieser sogenannten "Traumschleifchen" geben.

Über dieses Thema wurde auch in den Hörfunknachrichten vom 09.08.2017 berichtet.

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