Großaufgebot an Rettungskräften in St. Ingbert (Foto: Feuerwehr St. Ingbert/Alex Weber)

Erste Erkenntnisse zu Vorfällen mit Reizgas

  13.02.2018 | 09:04 Uhr

Nach den beiden Zwischenfällen mit Reizgas im saarländischen Fastnachtstreiben hat die Polizei erste Erkenntnisse. Demnach handelte es sich in Burbach um eine unbeabsichtigte Tat. Wer für den Vorfall in St. Ingbert verantwortlich ist, sei noch unklar.

Polizei: "Wir haben die eine oder andere Vermutung"
Audio [SR 3, Interview: Siegfried Lambert, 13.02.2018, Länge: 03:40 Min.]
Polizei: "Wir haben die eine oder andere Vermutung"

Wie die Polizei mitteilte, hatte eine Polizistin, die in Burbach im Einsatz war, ihr Reizgassprühgerät in einer Damentoilette verloren. Eine Feiernde habe es gefunden und aus Versehen auf den Auslöser gedrückt. Dabei wurden fünf Personen leicht verletzt und mussten vor Ort behandelt werden.

Die Ermittlungen zu dem Vorfall in der St. Ingberter Stadthalle laufen hingegen noch. Dort musste am Sonntagabend eine Veranstaltung abgebrochen werden, nachdem ein Unbekannter Reizgas versprüht hatte. 25 Menschen wurden dabei verletzt. Laut Polizei ist noch nicht bekannt, wer für den Vorfall verantwortlich ist.

Über dieses Thema wurde auch in den Hörfunknachrichten vom 13.02.2018 berichtet.

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