Gesetzbücher stehen auf einem Schreibtisch (Foto: dpa/Sebastian Kahnert)

Verurteilter Lkw-Fahrer kann auf mildere Strafe hoffen

Thomas Gerber   16.04.2018 | 20:07 Uhr

Nach dem Tod eines Fahrradfahrers in Saarbrücken im September 2016 muss das Verfahren gegen einen Lkw-Fahrer neu aufgerollt werden. Das hat der Verteidiger des 27-Jährigen dem SR bestätigt.

Demnach hob der Bundesgerichtshof das Urteil des Landgerichts Saarbrücken auf. Hintergrund seien Zweifel an der vollen Schuldfähigkeit des Lastwagenfahrers, der zum Unfallzeitpunkt fast drei Promille Alkohol im Blut hatte.

Das Landgericht Saarbrücken hatte den Lkw-Fahrer wegen fahrlässiger Tötung zu einer Gefängnisstrafe von drei Jahren und neun Monaten verurteilt. Die Richter waren von uneingeschränkter Schuldfähigkeit ausgegangen, weil der Angeklagte an Alkohol gewöhnt gewesen sei.

Über dieses Thema wurde auch in den Hörfunknachrichten vom 16.04.2018 berichtet.

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