Der Trend geht immer mehr in Richtung alternative Ernährung (Foto: Imago/Westend61)

So alternativ is(s)t das Saarland

Felicitas Fehrer und Lisa Krauser   14.12.2017 | 13:21 Uhr

"Ist da Milch drin?", "Sind die glutenfrei?", "Gibt es das auch ohne Zucker?": Sätze, die man heute immer öfter hört. Der Trend geht verstärkt in Richtung alternative Ernährung. Wir haben die gängigsten unter die Lupe genommen.

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Kein Fleisch: Vegetarismus
Vegetarier ernähren sich vorwiegend von Lebensmitteln pflanzlichen Ursprungs. Fleisch ist also tabu. Dabei gibt es verschiedene Formen der vegetarischen Ernährung. Manche essen beispielsweise Fisch. Auch existieren ganz unterschiedliche Gründe für Vegetarismus.
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Keine tierischen Produkte: Veganismus
Wer vegan lebt, ernährt sich ausschließlich von pflanzlichen Lebensmitteln. Veganer verzichten daher in ihrer Ernährung nicht nur auf Fleisch und Fisch, sondern auch auf alle anderen tierischen Produkte wie Milch, Honig oder Eier. Für manche geht das vegane Leben allerdings noch über die Ernährung hinaus. Streng genommen heißt vegan nämlich auch: Kleidung, die tierischen Ursprungs ist, wie Pelz oder Leder, ist falsch.
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Wie die Steinzeitmenschen: Paleo
Man nennt es auch „Steinzeiternährung“. Wer paleo lebt, isst hauptsächlich Gemüse, Fleisch, Fisch, Eier, Salat, Nüsse, Fett und Obst. Paleoaner verzichten auf Zucker, Getreide, Pflanzenfette und Milchprodukte. Die Idee: Sich ernähren wie die Jäger und Sammler aus Urzeiten.
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Keine Zusatzstoffe: Clean Eating
Nur "reine", also unverarbeitete Lebensmittel ohne Zusatzstoffe - das ist Clean Eating. Fertiggerichte sind tabu, denn darin versteckt sich oft eine lange Liste an Geschmacksverstärkern, Konservierungsstoffen oder Aromen. Clean Eating heißt je nach Auslegung auch, so gut es geht auf tierische Produkte, industriellen Zucker und Alkohol zu verzichten. Wer das Konzept richtig ernst nimmt, denkt beim Essen auch an die Umwelt. Das bedeutet: Regional und saisonal einkaufen.
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Aufpassen bei Getreide: Glutenfreie Ernährung
Gluten ist ein Klebereiweiß, das in einigen Getreidesorten, zum Beispiel Weizen und Roggen, vorkommt. Somit versteckt sich Gluten unter anderem in Mehl, Nudeln, Müsli und Backwaren. Es gibt Menschen, die an einer Glutenunverträglichkeit, der Zöliakie, leiden. Sie müssen auf Gluten verzichten, sonst schädigen sie ihre Dünndarmschleimhaut. Seit 2005 sind Lebensmittel, in denen Gluten enthalten ist, EU-weit gekennzeichnet.
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Zuckerfreie Ernährung
Leben ganz ohne Zucker ist fast unmöglich. Zumindest für alle, die nicht auch auf Obst und Gemüse verzichten wollen. Denn darin steckt Fruchtzucker. Die meisten Menschen, die Zucker vermeiden, meinen damit den industriellen Zucker. Doch der steckt in ziemlich vielen Lebensmitteln.

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