Babys (Foto: dpa)

Sophie und Elias Favoriten bei saarländischen Eltern

Caroline Uhl   12.04.2017 | 11:33 Uhr

"Sophie!" und "Elias!", wird es in den nächsten Jahren besonders häufig über saarländische Spielplätze schallen: Beide Namen waren 2016 erneut die beliebtesten Vornamen im Saarland. Damit sieht die Hitliste saarländischer Eltern etwas anders aus als deutschlandweit.

Schon seit 1977 veröffentlicht die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) Jahr für Jahr die Liste mit den beliebtesten Jungen- und Mädchennamen. Sie stützt sich dabei auf Daten der deutschen Standesämter. Für die neue Auswertung haben den Angaben zufolge 650 Standesämter bundesweit teilgenommen. Damit seien "etwa 97 Prozent aller im vergangenen Jahr vergebenen Vornamen erfasst – so viele Namen wie noch nie", teilte die GfdS mit.

Die Saarländer sind in Sachen Namensgebung konstant: Die Spitzenreiter Sophie und Elias führten beide schon 2015 das saarländische Namensranking an. Sophie steht sogar schon seit 2012 ganz oben auf der Beliebtheitsskala. Elias immerhin schafft es seit 2013 regelmäßig unter die Top drei.


2016 sahen die Top drei im Saarland so aus:

Mädchen:
Sophie (Vorjahr: 1)
Marie (Vorjahr: 2)
Maria ( Vorjahr: 4)

Jungen:
Elias (Vorjahr: 1)
Paul (Vorjahr: 3)
Leon (Vorjahr: 2)


Deutschlandweit waren Marie/Mari und Elias am beliebtesten. Auf Rang zwei folgten Sophie/Sofie und Alexander. Nummer drei auf der gesamtdeutschen Beliebtheitsskala waren Sophia/Sofia und Maximilian. Insgesamt schaffte es 2016 auf die Liste der zehn Namen, die am häufigsten vergeben werden, kein einziger Neueinsteiger.

Lang und vielfältig ist das Namensranking trotzdem: Eltern in Deutschland vergaben der GfdS zufolge 2016 mehr als 65.000 verschiedene Namen. Darunter war auch Eigentümliches: So gaben Standesämter unter anderem grünes Licht für Fips, Kuddel oder Twain.

Über dieses Thema wurde auch in den Hörfunknachrichten vom 12.04.2017 berichtet.

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