Akten mit der Statue der römischen Göttin Justitia, dem Symbol für die Rechtsprechung. (Foto: dpa)

Geschäftsleute unter Betrugsverdacht

Thomas Gerber   12.09.2017 | 12:04 Uhr

Zwei Geschäftsleute aus dem Raum Saarlouis stehen im Verdacht des Subventionsbetrugs in Millionenhöhe. Wie die Staatsanwaltschaft dem SR bestätigte, wurde jetzt Anklage gegen die beiden 51 Jahre alten Männer erhoben.

Sie sollen 2011 für den Bau eines Logistikzentrums nördlich von Berlin insgesamt 2,475 Millionen Euro als Wirtschaftsförderung vom Bund und dem Land Brandenburg erhalten haben. Mit den Zuschüssen sei die Schaffung von zehn Dauerarbeitsplätzen verbunden gewesen. Dieser Verpflichtung seien die beiden Beschuldigten jedoch nicht nachgekommen. Sie hätten vielmehr versucht, den Verstoß gegen die Auflage zu verschleiern.

Arbeitnehmer einer Firma aus dem Kreis Saarlouis, die einem der Angeklagten gehört, seien über Änderungskündigungen zum Schein bei der Logistikfirma in Brandenburg beschäftigt worden. In Wahrheit hätten die Beschäftigten aber weiter bei der Firma im Saarland gearbeitet. Die beiden Beklagten bestreiten die Vorwürfe.

Über dieses Thema wurde auch in den Hörfunknachrichten vom 12.09.2017 berichtet.

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